Donnerstag, 26. Mai 2016

Wie im Kalten Krieg

Kremlin Press Service
Vorgestern 24.5.2016, zeigte sich doch der Russische Sicherheitsrat bestürzt (The Moscow Times berichtete) über vermehrte "Spionagetätigkeit" der NATO, warnte vor einer möglichen "Notfall Situation" und spielte dabei auf die Routineaufklärung entlang der russischen Grenze an. Zu bedenken sei, dass russische Flugzeuge sogar in den Luftraum Deutschlands eindringen und seine U-Schiffe von der Royal Navy und Franzosen in britischen Hoheitsgewässern gejagt werden.


Und das war lediglich einen Tag, nachdem russische Jets widerrechtlich ein amerikanische Flugzeug im japanischen Luftraum anflogen. Die russischen Piloten hatten den Kontakt zur japanischen Luftraumkontrolle verweigert.

Zwei zivile Flugzeuge wurden am Dienstag umgeleitet, weil die amerikanische RC-135 zu dicht käme. Der Stellvertretende Minister des Sicherheitsrates, sprach von einem "unangenehmen, aber nicht überraschenden Zwischenfall". Und verwies auf die hohe Professionalität der russischen Piloten, die man bei den Militärparaden am Roten Platz bewundern könne.

Und schon gestern dann, wird in Italien ein russischer Spion verhaftet. Es handelt sich dabei um einen Tschekist (Geheimdienst Offizier) des FSB, der in Rom gerade ein Geheimdokument von einem Spion aus Portugal in Empfang nehmen sollte, gemäss eines Berichtes der britischen Telegraph Tageszeitung, vom Mittwoch. 

Der portugiesische SIS Geheimdienstoffizier Frederico Carvalhão wurde damit gleichzeitig als Doppelagent enttarnt, der sich auf den Verrat von NATO und EU Geheimnissen spezialisierte.
Seit 2014 soll er sich regelmäßig mit russischen Spionen in verschiedenen europäischen Hauptstädten getroffen haben. Bei jedem Treffen wurde er mit 10 000 Euros entlohnt, je verratenes Geheimnis.

Die Identität des russischen Agenten wurde nicht bekannt gegeben und Moskau schweigt bezüglich der peinlichen Verhaftung.

Al das ist freilich nur ein Puzzelteil in einer Spirale, die sich schnell zu einer kriegerischen Auseinandersetzung hochschrauben wird.

Anfang dieses Monats, hatte Moldova.org vermeldet, dass die letzten 200 US-Soldaten in Moldawien eingetroffen seien. Um an einem Manöver vom 3. bis 20. Mai teilzunehmen. Zur selben Zeit, des US-amerikanischen und moldawischen Manövers, wollte auch Russland und China ein gemeinsames Manöver abhalten.

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