Freitag, 27. Mai 2016

Warum ist Jakob Augstein eigentlich so ein Megaballer?

Vielen Dank für den Hinweis auf diese merkwürdige Konstellation, Chrisamar Kashanian!

"Hast Du Dich eigentlich mal gefragt, warum Jakob Augstein ein Antisemit ist und warum er die Ideologie der DDR [linke Ideologie] vertritt?", fragte mich Chrisamar.


Nun ja, ich tippte freilich umgehend auf Augstein's Nazifamilie und den sehr sehr antisemitischen Spiegel. Aber natürlich kann dass eh nicht die einzige Erklärung sein bei jemanden, der dumm links schwatzt und rechts lebt. Der Prolet gefangen im verhassten Körper einen Millionärs! Ja der Arme! Er tut mir richtig leid. Bei soviel Selbsthass, scheinen seine schwachmatigen Äußerungen doch ein stumpfer Schrei nach Liebe zu sein.
Thomas Jakob Augstein, einer der Top Ten Antisemiten der Welt, behaftet mit dem Makel einen jüdischen Namen zu führen, natürlich birgt das erhebliches Konfliktpotential für Psychosen in sich. Aber freilich konnte das noch nicht ausreichend das Problem erklären. Da musste noch was anderes sein. Es fehlte ein Katalysator!
Und während ich nun hin und her sann, was dies wohl sein könnte und nach einander die potentiellen Ursachen - als Baby auf den Kopf gefallen, zu heiß gebadet und chronische Prostataverhornung - ausschloss, lenkte Chrisamar, die Jakob Augstein persönlich kennt, mein Augenmerk auf dessen Frau: Johanna von Rauch. Verarmter Adel, rote Aristokratie alà Eduard von Schnitzler (die schlimmsten Kommunisten! müssen sich ständig dem Proletariat beweisen), die dem Millionär Augstein davon überzeugen konnte, sich als Proletarier zu sehen. Zumindest in Worten, nicht Taten. Allerdings scheint mir in diesem Fall, die Bezeichnung Prolet Arier passender.

Johanna von Rauch ist Chefin des Verlages Rogner & Bernhardt und die Nichte des Anarchisten Georg von Rauch und gilt als Fatalistin. Mit dem Programm des Verlages spezialisierte sie sich auf 1968er Antikultur. Und widmet sich dafür, eine neue Autoren Generation der 68er zu verbreiten. Anteilseigener des Verlagen ist allerdings Jakob Augstein, denn sie wissen ja: verarmter Adel, Arbeiten ist reaktionär, das Proletariat könnte mich für einen Klassenfeind halten und auf die Guillotine schicken, 1968er, Kommune, Drogen, Sex, Ausbeutung durch die Bourgeoisie, Viva Che, der Doktor sagt die Pillen sind aus... - da führt dann eins zum anderen. 
Am Ende braucht man dann doch wieder Geld, weil immer Ladendiebstähle sind auf die Dauer auch nicht das wahre, die ständigen Vorladungen stören gewaltig. 
Und da der Jakob nicht auch noch seine kostbare Zeit mit den Macken seiner La-La-La Frau verbringen wollte, hat Johanna von Rauch die Sitzungen über das neue Verlagsprogramm schon mal "im Zwiegespräch mit mir selbst bestritten. Das funktioniert ganz gut, ist aber zuweilen nicht sonderlich inspirierend"

Ihr Onkel, der Anarchist Georg von Rauch wurde sofort nach seinem Tod für diese Szene zu einem Märtyrer. Insbesondere Hausbesetzerszene und sonstige linke Krawallliskiy's. Die Band Ton Steine Scherben, gemanagt von Claudia Roth, zumindest bis sie diese an den Rand des Bankrotts trieb, widmete ihm ein Lied: Rauch-Haus-Song. Auch für die Terrororganisation Bewegung 2. Juni war er ein Held.
Er trat dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) bei, da war der Kozi-Nazi-Terrorist Horst Mahler einer der aktivsten Kuffnucken. Und liebte in der Pädophilen Kommune in der Wielandstraße in Berlin-Charlottenburg. Hauptmieter der Wielandkommune war Otto Schily, der RAF-Fan und dann Innenminister der Schröder-Regierung. 
Gelebt wurde in der Wielandkommune, und sich die Drogen gekauft, durch Piraterie-Produkte und dem Verkauf der Werke von Karl Marx und Lenin. Allerdings verstand man sich als Revolutionär und fing mit Ladendiebstahl an, gewiss um der Bourgeoisie zu schaden. 
Inspiriert von den Tupamaros in Uruguay, kam er auf die Idee, dass sich die sozialistische Revolution nur mit Hilfe von Drittweltlern erkämpfen lässt. Der Kreis der Revolutionäre und Che-Versteher nannte sich, aus Spott über die Juden: Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen
Nach schweren Straftaten wurde Georg von Rauch glorifiziert von den Linken und schliesslich von einer Polizeikugel in den Kopf getroffen. Die Linken witterten eine Verschwörung des Staates, zumindest außergerichtliche Hinrichtungen der Polizei. Ich hingegen sage, ich bin darüber nicht unglücklich! 
Ein toter Kommunist ist ein Kommunist der keinen Schaden mehr anstellt, siehe Che Guevarra.

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