Dienstag, 26. April 2016

Unterwanderung der Medien - Beispiel Springer

Viele wundern sich über den Richtungswechsel der Springermedien, im Verhältnis zu den 1980er Jahren und heute. Das ist recht leicht verständlich, wenn man nämlich weiß, dass Springer nicht nur vom BND infiltriert worden war, sondern warum. 

Die Geschichte über das Verlagsinterne ermitteln von Springer für den BND, wird immer gern berichtet, um dass Bild des ominösen Geheimdienstes zu zeichnen, der das Volk bespitzelt. Am besten funktioniert die Täuschung, wenn man sie mit Lügen spickt, die zwischen zwei Wahrheiten versteckt werden. Oder, wie im diesem Fall eher zutreffend, wenn das entscheidende Detail nicht genannt wird! Nämlich warum dies geschah. Und zwar weil die Springermedien einer gezielten Infiltration durch die Stasi ausgesetzt waren. Wer das weiß, wundert sich nicht mehr über das heutige links-dumm Gutmenschengeschwafel bei Springer, sondern nimmt amüsiert zur Kenntnis, dass die Kreation des unheimlichen BND ausgerechnet von den Linken Stasischreiberlingen stammt. Da wurde der Bock mal wieder zum Gärtner gemacht.

Daher erklärt sich in Deutschland die Mediengleichschaltung, wie sie in Russland übrigens von Putin ebenfalls durchgesetzt wurde, allerdings schneller und rabiater, sondern zeigt auch, dass die Lügenmedien eigentlich eher die Weglassmedien sind.

Eigentlich hatte die Stasi das Potential von Springer sofort erkannt und beneidete diese Medienmacht. Als 1966 Axel Springer sein Hauptquartier direkt an der Mauer erbaute, ein Hochhaus das die DDR-Diktatur verhöhnt, kochte Walter Ulbricht vor Wut und bekundete umgehend, dass er Springer am liebsten enteignen würde. Schon kurz darauf brüllten die West-Berliner Studenten "Enteignet Springer!"

Das Verlagshaus wurde Chefsache. Bereits im Jahr darauf hatte die Stasi die von ihr kontrollierte Berliner Studentenbewegung zu Protesten gegen Springer veranlasst. Der Sprecher der Bewegung, Peter Schneider, war Mitorganisator des Springer-Tribunal ein ideologischer Schauprozess der "kritischen Linken", aber unkritischerweise dirigiert von der Stasi. Inzwischen bezeichnet er sich als "geläutert" bezüglich Springer, allerdings nachdem deren Firmenpolitik mysteriöser Weise um 180 Grad schwankte.

Doch da gibt es noch über ganz andere Anekdote zu plaudern! Thomas Schmid, ein alter Kollege von Schneider, war Mitbegründer der Gruppe Revolutionärer Kampf bei Opel, die es sich zur Aufgabe gestellt hatte, die Arbeiterschaft zu einer sozialistischen Revolution aufzustacheln. Sie verstanden sich als die Fortführung der Tradition der Kommunisten der 1920er Jahre und lehnten die KPD als Schreibtischtäter ab. Er gehörte dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) an, und war linksradikaler Aktivist bei der Frankfurter Studentenbewegung. War ein Kampfgefährte des Kinderliebhabers Daniel Cohn-Bendit und dem Polizisten ins Koma prügelnden Joschka Fischer. Schrieb danach für die linksradikalen Zeitschriften Pflasterstrand und Freibeuter aber auch für die tageszeitung und Die Zeit. Ab 1983 dann waren er und Pol Pot Verehrer Winfried Kretschmann die Anheizer des ökolibertären Flügel der Die Grünen. 1993 schrieb er und Cohn-Bendit das Buch Heimat Babylon. Das Wagnis der multikulturellen Demokratie. Und als Mathias Döpfner vom Hamburger Morgenpost Chefredakteur von Die Welt wurde, nahm er den Thomas Schmid mit. Voilà, so begann der Springer kritische Kommunist für Springer zu arbeitet und stieg später zum Herausgeber auf. Übrigens ähnliches gilt für RAF-Fuzzi Horst Mahler. Wundert sich wirklich jemand über den Kurswechsel bei Springer? 
Wir reden hier freilich nur über die berühmten "Einzelfälle", denn tatsächlich gab es derlei Knallchargen etliche. 

Benannter Mathias Döpfner nun, ist seit Juli 2000 Vorstandsmitglied von Springer und seit Juli 2006 im Aufsichtsrat des US-Medienkonzerns Time Warner, Mai 2014 auch bei Warner Music und seit April 2015 Non-executive Director von Vodafone Group Public Limited Company, Mitglied von Council on Foreign Relations, Mitglied der Atlantik-Brücke deren Young Leader Programm er mitmachte, war Kuratoriumsmitglied des Aspen-Institutes und 2015 nahm er an der Bilderberg Konferenz in Österreich teil. 
Es zeigte sich das Angela Merkel enge Verbindungen zum Aspen Institut hatte. Da das Aspen Institut als Plattform des American Council of Germany und der Atlantikbrücke eine Arbeitsplattform der Sozialisten in West und Ost, also so eine Art Internationale ist, nahm Angela Merkel schon zu DDR-Zeiten an deren Treffen in Westberlin teil. Wladimir Putin übrigens auch, der war zu der Zeit gerade beim KGB in Leipzig.
Doch dann kommt der Knüller! Als Angela Merkel erstaunlicherweise 1989 Pressesprecherin der Ost-CDU wurde, absolvierte das Young Leader Programm der Atlantikbrücke beim Aspen Institut auch Thomas de Maizière, der Cousin von Stasispitzel Lothar de Maizière und späterer Sachsensumpfminister. Diesen Mann setzte Angela Merkel an die Spitze der Geheimdienste. (mehr dazu: NSU und der Stasi-Staat)

Es kommt noch besser! Damals als der Skandal um Möllemann und seine gegen Israel gerichteten Wutreden los ging, gehörte ausgerechnet klein Revoluzzer Schmid zum Unterstützerkreis von Möllemann. Schmid sah in Möllemann einen "Tabubrecher" (gemäß Georg Christoph Berger Waldenegg). Und 2006 war er plötzlich Highlight bei den Neurechten, Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke nannte den Schmid ein Beispiel dafür wie "rechtsradikale Gewalt" in deutschen Medien verharmlost wird. Da guckst du gell! Schmid hatte gar keinen Wechsel durchzogen, wie immer behauptet wird, ähnlich wie der Fall Jürgen Elsässer. Er hatte schon immer gegen das jüdisch-christliche Abendland gewettert, demzufolge ist es auch nicht verwunderlich, dass er sich gegen Israel stellte.

Erstaunlich ist das Interesse der Stasi an Springer schon, jede Kleinigkeit war es wert in Akten vermerkt zu werden. Wichtigste Quelle war da die Chefsekretärin Marie R., die einem in der Chefetage (dessen Frau aber nichts erfahren durfte), das Hirn aus dem Schädel vögelte und zusammen damit auch alle internen Infos. Bizarrerweise war die Frau eine "Refugee", sie war aus der DDR "geflüchtet" und fand prompt ein Unterkommen beim Bollwerk des Westens, von dem die Stasi wusste, dass Springer sich Härtefällen aus dem Osten annahm. 
Der Ronald Reagan unter den Medien, war Hauptgegner der deutschen Sozzen und ihrer Ostpolitik, die die Unterwanderung der BRD durch die Stasi noch in die Hände spielte.

Springer konnte natürlich nicht ahnen, dass die Stasi unter den "Refugees" ihre Agenten mitsenden könnte. Der Springer Verlag gratuliert der inzwischen pensionierten Stasi-Flötenspielerin noch immer zum Geburtstag, kein Wunder bei der jetzigen Chefetage ist sie gewiss "Heldin der sozialistischen Produktion". Dabei war das eine uralte Mache bei Stasi und KGB, dennoch noch bis heute immer wieder effektiv. Die kommunistische Revolution wird inzwischen in der horizontalen erkämpft, da muss der Bettwäsche-Che am Tag der Revoluzion wenigstens nicht früh raus und auf die Barrikaden. Selbst der Axel Springer viel darauf herein. 

Ja ein Stasi-IM, Klaus-Dieter Kimmel, wurde sogar Chefredakteur der BILD immerhin Europas Auflagenstärkste Zeitung. Die Stasimitarbeit flog 1999 auf und Kimmel (IM Fuchs und IM Martin Meinel) trat von seinem Posten zurück. 
Allerdings 1. April 2001, allerdings kein Aprilscherz, stellte ihn BILD wieder ein. Verantwortlich dafür war der neue Chefredakteur Kai Diekmann, Nachfolger von Kimmel, bis 2015 im Amt und Würden. Er brachte die BILD auf politisch korrekten Rotfront Kurs und die Leser dankten es damit, dass sich die Auflagenzahl halbierte. 
Er fing ganz früh bei Springer mit einem Voluntariat an und machte auch einen Ausflug zu Burda. In diesen ganzen Bertelsmann Mafiamief kennt der sich hervorragend aus. Er verfügte über harmonische Kontakte zu Leo Kirch. Diekmann ist verwoben mit vielen linken Denkfabriken und politischen Eliten. 
2002 inszenierte Diekmann einen Skandal, eventuell zur Publicity, in dem er die taz verklagte. Die hatte am 8. Mai im Beitrag Die Wahrheit behauptet, das Diekmann eine Penisvergrößerung mit Leichteilen in einer Operation in Miami durchführen ließ. Diekmann verlangte in einer Unterlassungsklage 30 000 Euro Schmerzengeld. Das Berliner Landgericht durchschaute das falsche Spiel wohl, zwar bewilligte sie die Unterlassung, aber nicht das Schmerzensgeld, da der Chefredakteur der Bild „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer sucht“ und daher „weniger schwer durch die Verletzung seines eigenen Persönlichkeitsrechtes belastet wird“
Dann - welch Wunder - taucht Diekmann zum 25. Geburtstag des von einem RAF-Anwalt-Unterstützer und einem Pädophilen mitbegründeten taz auf, als "Chefredakteur für einen Tag": Im Mai 2009 wurde er dann Mitglied der taz-Genossenschaft, die sich der finanziellen Absicherung der taz widmet. Wohlgemerkt war er da immer noch Chefredakteur von BILD, das war er bis Dezember 2015. Man glaube aber nicht das der Mann weg vom Fenster sei, er ist noch immer Gesamtherausgeber der BILD-Gruppe.
Diekmann gehört ebenfalls zur Atlantik-Brücke und nahm am Young Leaders Programm teil, gemeinsam mit (Abschluss 1995) dem Korruptionsfreudigen Christian Wulff, dem Lügenbaron Karl-Thodor zu Guttenberg, dem bereits erwähnten Mathias Döpfner und dem allseits beliebten  Dampfplauderer Cem Özdemir.

Genau dieser Diekmann holte den Stasispitzel Kimmel zurück und machte ihn ausgerechnet für die neuen Bundesländer verantwortlich, die beiden haben sich darüber gewiss brüllend auf die Schenkel geklopft und beim zu prosten gerufen: "Die Stasi ist wieder da!"

Dahingegen reagierte die rein Ostdeutsche Super-Illu deutlich gereizter, als die westdeutschen Unterwanderer der SDS-Revoluzzer. Als sich herausgestellt hatte, dass ihre Chefredakteurin Sabrina Stechel IM Anne war, wurde sie entlassen. Die Dame war aber bis 1996 auch Kimmel Stellvertreterin bei BILD.
Man mag es kaum glauben, dass heißt bei der BILD kann man das sich sehr gut vorstellen, als Kati Witt gegen die Veröffentlichung ihrer Stasi Akte klagte, setzte die BILD heuchlerisch einen Artikel in die Zeitung, betitelt mit: Wovor haben Sie Angst, Kati Witt?

Wie perfide die Stasi damals vorging, aber auch zeigt welchen Aufwand und Menschenleben, die Stasi einsetzte um dem Klassenfeind Springer zu schaden, wurde erst nach Öffnung der Stasi-Archive bekannt. 
Als damals 1967 nämlich der Student Benno Ohnesorg vom Polizisten Karl-Heinz Kurras erschossen wurde, lastete man diese Entgleisung vor allem der antikommunistischen Politik bei Springer und ihrer dementsprechenden Berichterstattung an. Später stellte sich heraus, dass Ohnesorg ein von Stasiagenten zufällig ausgewähltes Opfer war und Kurras nicht nur Mitglied der SED (in Westberlin erlaubt), sondern auch der Stasi war.

Die Stasi inszenierte einen Propagandafilm mit dem atemberaubenden Budget (für die DDR) von 10 000 000 Ostmark, in dem Axel Springer in aller erdenklicherweise verleumdet wurde, vorzugsweise als homosexueller Nazi. Und Tilman Jens meinte deshalb in seinem Film Bespitzelt Springer, dass die Studenten im Fall Kurras, statt "Mörder Springer" hätten "Mörder Mielke" rufen müssen.

Dieses inszenierte Schauspiel führte zur Gründung der Bewegung 2. Juni:
"Im Januar 1972 schlossen wir uns zur ›Bewegung 2. Juni‹ zusammen. Das war ein Datum, welches alle immer noch verband, Studenten wie Jungproleten. Alle wussten, was der 2. Juni bedeutete. Eine andere Überlegung war dabei für uns genauso wichtig: Dieses Datum wird immer darauf hinweisen, dass sie zuerst geschossen haben." 

So erklärten die Verstrahlten Ralf Reinders und Ronald Fritsch, Mitglieder der Bande bolschewistischer Kleinkrimineller. Dummerweise war eben der Provokateur, diese "sie" die als erste schossen und wegen denen man berechtigt war zurück zu schießen, ein Mitarbeiter der Stasi.
Selbst damals, der Brandanschlag in Rostock nach der Wende auf ein Asylantenheim, war bereits von der im Untergrund weiter arbeitenden Stasi organisiert worden. Die Stasi hatte die Neonazi Szene in der BRD und DDR gut im Griff. Auch vieles von dem was gegenwärtig in dieser Hinsicht in Deutschland geschieht, geht auf die weiterbestehende Stasi zurück. Es sollen Gründe geschaffen werden um das "zurück schießen" zu rechtfertigen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen