Freitag, 18. März 2016

Lateinamerika kippt nach Rechts

Die rechte Opposition hat die Wahlen in Venezuela gewonnen und
geht gegen die Unterstützung der Linken für die Hamas vor, BDS wird
nun bekämpft.
Die Stimmung kippt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Noch vor wenigen Jahren erlebte der Sozialismus eine Renaissance in Lateinamerika. Kuba gab es zwar bereits, doch dann viel das reiche Venezuela in die Hände von Hugo Chevez. Er begann umgehend mit linken Terroristen wie die FARC zusammen zu arbeiten, aber auch mit den Drogenkartellen und Hamas. Das war 1999. Was erreichte er? Er begann das Militär zu vergrössern, ein Drittel der Gesammtbevölkerung ist militarisiert, Waffen bekam Chaves von Wladimir Putin. Das milliardenschwere Erdölland gab astronomische Summen aus und erreichte das in den Supermärkte sogar Toilettenpapier Mangelware wurde.
Lula da Silva 2002 in Brasilien. 2005 folgte Morales in Bolivien. Morales schaffte es, das ärmste Land Lateinamerikas noch ärmer zu machen und suchte eine militärische Konfrontation mit den gut bewaffneten Chile. Dies ging aber in die Hose, denn Morales eigenes Militär verweigerte ihm den Gehorsam.
2006 folgte Ortega in Nicaragua, promt standen Synagogen in Flammen. 2007 Correa in Ecuador und Cristina Fernández de Kirchner in Argentinien. 2008 Álvaro Colom Caballeros in Guatemala, dass Land versank in einer Kriminalitätswelle und die Drogenkartelle berieten den Präsidenten.
Alle diese weltfremden Politclowns begannen mit ihren sozialistischen Experimenten und ein Land nach dem anderen stürzte in die Katastrophe. Und seit einigen Monaten nun wird der Super-Gau des "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" absehbar.
Kirchner wurde in Argentinien von ihrem Posten entfernt und der Nachfolger Mauricio Macri machte eine konservative Wende und beseitigte den linken Bodensatz von den Machtpositionen und die linke Medienkontrolle im Land, das wieder einmal frei aufatmen durfte. Dazu bediente er sich der "Notdekrete", da das im Urlaub befindliche Parlament erst wieder im Februar zusammentrat. Kirchner hatte ununterbrochen damit regiert, um ihre linke Minderheitenmeinung auch gegen den Willen von Volk und Parlament durchzusetzen. Merkel benutzt stattdessen Brüssel. Das totalitäre Mittel der Diktatur wurde für Macri nun zum Instrument, um selbige zu beseitigen Welch Ironie!
Doch auch für Chaves Nachfolger Maduro bröckelt die Macht in Venezuela, denn die Opposition errang einen Erdrutschsieg in den Parlamentswahlen. Kein Wunder, wenn der Sozialismus des 21. Jahrhundert es fertig brachte ein derart reiches Land in eine Mangelwirtschaft zu verwandeln, die obendrein von einer extremen Verbrechensrate überrollt wurde. Das ist der Sozialismus!
Doch das die Linken freiwillig die Macht abgeben steht im Moment in den Sternen, es gibt Anzeichen, dass die Situation auf einen Bürgerkrieg zu steuert.
In Bolivien ist die Sache ähnlich, nur durch einen Trick ala Putin ergaunerte sich der Lump Morales eine dritte Amtszeit (begann 2014). Eine vierte wollte er sich durch ein Referendum legitimieren, aber die Mehrheit des Volkes sagte Nein.
In Brasilien gibt es beinahe täglich Massenproteste gegen die linke Regierung, eine offene Rebellion steht unmittelbar bevor. 
Das alles hat aber weiterreichende globale Folgen, denn nun fällt die Unterstützung arabischer Terroristen weg. Die Lateinamerikanische Rechte gibt sich militant Pro-Israel. (Quelle: Jerusalem Post) Die Lateinamerikanischen Rechtswissenschaftler folgten dabei einem Beispiel des Mutterlandes Spanien, wo die Boykottbewegung israelischer Produkte (BDS) als antisemitisch verboten wurde. (Quelle: Jerusalem Post) In Deutschland fehlt uns noch ein solcher Rechtsruck. Angela Merkel unterstützt die Kennzeichnungspflicht israelischer Produkte und wird dennoch vom Zentralverrat der Juden in Deutschland wegen ihres Bemühens gegen Antisemitismus ausgezeichnet. 
Dreizehn Rechtswissenschaftler aus Lateinamerika und Karibik trafen sich diesbezüglich vergangene Woche in Miami (Florida) als Israel Allies Foundation (IAF), mit US-Politikern. Die IAF war vom Rabbiner Binyamin Elon gegründet worden, als Plattform zur Aufrechterhaltung der jüdisch-christlichen Werte. 

Die Lateinamerikanischen Vertreter erklärten dabei gemeinsam Sorge tragen zu wollen, dass der Staat gesichert in seiner Existenz bleibt und sich verteidigen kann. 
"Boykott und Sanktionen gegen den Staat Israel und seine Produkte inspiriert zu den antisemitischen Haltungen der Antisemiten und Opposition gegen den jüdischen Staat... und muss durch jeden Akteur, der Frieden sucht, zurückgewiesen werden." 
Die Formulierung, schriftlich in der Resolution niedergelegt, richtete sich konsequent gegen die Hamas.

Ebenso erklärt die Resolution, das "die mögliche Existenz von Ländern mit Nuklearwaffen im Mittleren Osten (Anmerkung: Das von Deutschland unterstützte Iran) eine Existenzbedrohung für Israel und dem Frieden auf der ganzen Welt" darstellt.

Der venezuelanische Kongressabgeordnete Julio Borges, Kopf der rechten Opposition in der Nationalversammlung, bezeichnete es als "unglücklich", dass in der Epoche der linken Diktatur Venezuela eine gegen Israel gerichtete Politik betrieb. Und regte ein wiederbeleben der Venezuelanisch-Israelischen Freundschaft an.

Im Zusammenhang dieser neuen Pro-Israelischen Politik in Lateinamerika, steht auch die Ermordung des argentinischen Juden Alberto Nisman 18. Januar 2015 und die kürzlicher Ermordung eines Juden in Uruguay, durch einen Islamterroristen. Nisman hatte 2013 eine Klage gegen die iranische Regierung erhoben. Kurz vor seinem Tode hatte Nisman Klage gegen die Linke Ex-Präsidentin Kirchner erhoben (Quelle: Zeit) und andere Funktionäre, wegen Verschwörung zur Vertuschung eines Bombenattentat der iranischen Regierung. 1994 war eine Bombe im jüdische Gemeindezentrum Amia (Buenos Aires) explodiert und hatte 85 Menschen getötet und 300 verletzt.

Dieses Beispiel zeigt uns wieder einmal: Wer links wählt unterstützt den Mord an Juden und den islamischen Terror.

siehe auch:
Was Deutschland von der Dritten Welt lernen kann
Die Kommunisten lieben Musel nicht wirklich
Wie man die globale Revolution finanziert

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen