Dienstag, 22. März 2016

Hillary Clinton unter Spionageverdacht

Wie jüngst der Washington Examiner berichtete verwies das FBI, in einem Bericht über geleakte Emails von Hillary Clinton, es sei "zunehmend Sicher", dass die Präsidentschaftskandidatin der Democrats brisante Staatsgeheimnisse ans Ausland übermittelt habe. Was in den USA ein riesen Skandal ist, wird in deutschen Medien erstaunlicherweise nicht berichtet. Aus dem Washington Examiner:
"Das Bundesamt für Ermittlungen (Anmerkung: FBI) verliert sein Vertrauen in Hillary Clinton und ihren Mißbrauch eines privaten Emailserver, berichtete ein Kolumnist der New York Post am Sonntag.'FBI-Chef James Comey und seine Ermittler sind zunehmend sicher, Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton brach das Gesetz, im Umgang mit klassifizierten Informationen der Regierung, über ihren privaten Emailserver.' sagte Charles Gasparino von Agenten gehört zu haben.'Einige erwarten, dass er (James Comey) forciere, dass Anklage erhoben werde, aber er stehe vor einem gewaltigen Hindernis: Die Politiker in Obamas Weißen Haus, die Clintons Präsidentschaft als eine Dritte Obama Periode sehen,' fügte Gasparino hinzu.'Agenten (vom FBI) verbreitete daher privat, dass ihrem Chef eine Redeverbot erteilt wurde, trotz der Aufdeckung kompromittierender Beweise, dass Clinton das Gesetz brach.'Clinton muss sich einer Bundesanklage stellen, bezüglich der Anschuldigung des Missbrauches klassifizierter Informationen während ihrer Amtszeit als Außenminister, als sie diese in ihrem persönlichen Emailserver speicherte.Das FBI, früher diesen Monat, garantierte Bryan Pagliano Immunität, einem Clinton Helfer, der den Server einrichtete, im Untergeschoss ihres Chappaqua, New York Hauses, als Teil der Untersuchungen in diesem Fall."
Der Umstand, das Pagliano, Immunität erhielt, kann darauf hindeuten, dass es zur Anklage gegen Clinton vor einer großen Jury kommen wird. Dies ist auch die Einschätzung des ehemaligen Generalstaatsanwaltes Joseph diGenova gegenüber Judicial Watch. Und weiter:
"Kein ehrliches FBI würde hier kriminelle Machenschaften nicht bemerken. Es gibt genügend Anzeichen einer Serie von Verbrechen, einschließlich Verstöße gegen das Spionagestatut..."
Allerdings sah es diGenova für möglich, dass aus Rücksicht darauf, dass sie 8 Jahre lang eine First Lady der USA war, ihr lediglich ein Niederlegen aller politischen Ämter nahegelegt wird. "Doch lassen sie sich dadurch nicht täuschen", wendete er ein, "wir haben es hier mit schweren Verbrechen zutun."
In diesem Zusammenhang dürfte dann zusehen sein, dass sich Wladimir Putin kürzlich, als der Fall Clinton bereits untersucht wurde, für einen Bernie Sanders als neuen US-Präsidenten aussprach. Offenbar hat er Clinton bereits aufgegeben. Denn auch wenn es noch nicht bewiesen werden kann, ermittelt das FBI inzwischen in die Richtung, dass Clinton die Informationen an Moskau übermittelte. Clinton hingegen hatte sich verteidigt, dass sie nicht gewusst habe, dass die Nutzung des privaten Emailserver verboten sei. Das allerdings wurde von den Agenten angezweifelt. Einige der betroffenen Dokumente waren sogar als Top Secret klassifiziert, wie Western Journalism berichtete.. Es gibt kaum noch jemanden, der an die Unschuld von Clinton glaubt. Comey sagte allerdings ebenso klar und unmissverständlich, dass seine Ermittlungen durch Barack Obama und dem Generalstaatsanwalt Loretta Lynch behindert werden.

Bei den beanstandeten klassifizierten Daten, handelt es sich um ein Archiv von 30 322 Emails und deren Anhänge, aus dem Zeitraum 30. Juni 2010 bis 12. August 2014. 7,570 der Emails waren von Clinton selber geschrieben worden. Diese wurden am 29. Februar diesen Jahres vom State Department als PDF veröffentlicht, so meldet Wikileaks.

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