Sonntag, 20. März 2016

Die Putinisten und die Querfront

Als ich im vergangenen Jahr andeutete, das es Putins Plan sein wird eine Querfront zu errichten und Die Linke und die AfD aufeinander zu bewegen wird, haben mich viele ungläubig angesehen. Inzwischen jedoch nimmt das Unheil seinen Lauf. Und wer mir einfach nicht glauben will oder es ihm verboten wurde, den frage ich, hätte ein Konrad Adenauer geglaubt, das seine Partei CDU sich bereit erklärt mit Sozis und Kozis zu koalieren? Im Gegenteil mit einem Parteichef Adenauer hätte Angela Merkel seit langen ein Parteiausschlussverfahren am Hals.

Nachdem im letzten Jahr Gregor Gysi sich aus der primären Reihe der politischen Show zurücktrat und Sarah Wagenknecht vorließ, meldet er sich nun wieder zu Wort. Er benutzt den Stimmenverlust der Die Linke und den Erfolg der AfD, um Angst zu schüren. Angst vor der AfD nämlich, um klar zustellen, dass es offenbar bereits eine Sozialistische Einheitspartei Deutschlands wieder gibt, die sich aus Die Linke, SPD, Die Grünen zusammen setzt. Und mit der "Gefahr" einer AfD, die offenbar als Einzige nicht der Neuen SED angehört, versucht er die Fühler zur CDU auszustrecken. Zur Merkel-CDU wohlgemerkt, denn Konrad Adenauer rotiert gerade im Grab. So weit nach Links ist die CDU abgedriftet, dass es möglich scheint mit der alten SED, wo Frau Merkel ihre politische Karriere begann, eine Koalition einzugehen.
Der Ränkeschmied ist dabei Putins Mann, für linke Politik in Deutschland: Gregor Gysi.

Gysi kletterte in die SED Polposition, anstelle von Markus Wolf, letzter Stasi Chef und Leiter der Auslandsspionage. Dieser war jedoch auf zu viel Gegenwehr in der Bevölkerung gestoßen. Also wurde Gysi Moskaus Nummer 1 in Deutschland und koordinierte die Neue Linke.
Wem wundert es, dass sich dazu auch noch eine Neue Rechte um Jürgen Elsässer formierte? 
Jürgen Elsässer wurde bekannt als Linksextremer Antideutscher, von dort wurde er zum Führer der deutschen Neu Rechten? Wohl kaum, eher wurde uns ein Kukuksei ins Nest gelegt. Elsässer, mit Unterstützung des Putin-Schröder Netztwerkes zur Kontrolle der deutschen Rechten vertritt Nationalbolschewistische Ansichten, wie wir sie auch bei Putin in Russland finden. 
Sowohl Gysi als auch Elsässer sind Handlanger Moskaus. Aber mit unterschiedlichen Propositionen, der eine um die Neue Linke zu dirigieren und der andere die Neue Rechte. 


Für die Neue Rechte ist bei Die Linke Sahra Wagenknecht und ihr Ehemann Oscar Lafontaine zuständig. Sie signalisiert, ganz im Gegenteil zu Gysi, dass zugehen auf die AfD. Scheint seltsam, ist es aber nicht. Beachten sie das ihr Mann Lafontaine schon vor Jahren mit seiner Wutrede gegen die "Fremdarbeiter" der NPD eine Steilvorlage lieferte.
Sahra Wagenknecht und zahlreiche andere Verstrahlte der Partei unterstützten die Montagsdemos, Mahnwache und Friedenwinter. Diese wurden zuerst von Jürgen Elsässer dominiert, dann aber seinen Lakeien wie Ken Jebsen übergeben. Elsässer war ein alter linker Genosse von Wagenknecht und ist Berater der Die Linke von Lafontaine im Saarland, zu einer Zeit als er schon ein angeblicher Neurechter gewesen sein will, bis in die Gegenwart. Der "Neurechte" Elsässer hat also einen indirekten Einfluss auf Die Linke. Da diese mysteriöse Ménage-à-trois, die Einfluss nimmt auf die öffentliche Meinungsbildung, zum Beispiel über das Compact Magazin, RT Heute oder auch Anonymous, weiter entfernt steht vom öffentlichen Bild der Die Linke (die sich im Falle des Nationalbolschewismus wieder der SED annähert (allerdings auch dem Nationalen Sozialismus), ist der Querfrontschluss dort freilich noch nicht so weit fortgeschritten, wie bei Gysi und die Annäherung an die linksversiffte Merkel-CDU (nicht gegen die Adenauer-CDU). 

Die Schnittmenge des Nationalbolschewismus/Neurechte liegt in der Vierte politischen Theorie begründet. Neulinke und Neurechte haben verwunderlich gleiche Schnittmengen, was beim angeblichen Unterschied Rechts und Links theoretisch nicht sein kann. Der Trick ist, dass die Neurechte gar keine Rechten sind.
Die Neurechte benutz aber ihr falsches Image um weiter Gruppen, die sich Rechts bekennen, zu unterwandern. Diese Unterwanderung betrifft insbesonderes Identitäre, Pegida und AfD. Die Neulinke tut das selbe mit Links stehenden Gruppierungen. Bemerkenswerter Weise ist es die Neulinke die auch die NPD unterwandert, nicht die Neurechte. Denn die NPD ist eine Partei mit sozialistischer Politik. Durch seine Betonung des Nationalcharakters, passen sie jedoch perfekt zum Nationalbolschewismus (was allerdings dem Nationalsozialismus sehr nahe kommt). Inzwischen kommt es auch zur Zusammenarbeit NPD/Neurechte und die NPD hilft Elsässer bei seinen Zielen der Unterwanderung. Eine Politik die bei der NPD zur Akzeptanz des schiitischen Islam führte.

Die eventuellen Widersprüche untereinander werden mit Antisemitismus übertüncht und Reichsbürgergequatsche. Es ist unbedingt wichtig, diese Unterwanderung der AfD zu verhindern. Denn sonst fällt Deutschland an Putin.
Die Gruppe der Reichsbürger spielt eine besondere Rolle. Es gibt eigentlich keine die Reichsbürger, dass haben sich die Medien ausgedacht. Reichsbürger spalten sich auf in sehr viele Untergruppen mit sehr unterschiedlichen politischen Ansichten. Es ist aber vorhersehbar, dass diese im Nationalbolschewistischen Umfeld vereinnahmt werden. 

Achten Sie einmal darauf, dass bei den Neulinken wie Neurechten einige sehr wichtige Punkte gemein sind, wie zum Beispiel der Putinismus, BRD GmbH, der Feind USrael (Wall Street Juden Verschwörung).
Weder Gysi noch Wagenknecht vertreten allerdings Ansichten der Antideutschen, wie Jutta Dittfurt. Die Linke will ein anderes Deutschland, aber nicht kein Deutschland. Während die Antideutschen nun im Islam eine Möglichkeit sehen die Deutschen auszurotten, liegt bei Die Linke und Neurechte das Interesse an ethnischen Unruhen und Bürgerkrieg darin, den Bürgerstaat zusammenbrechen zu lassen und zu einer sozialistischen Revolution und zu einem anderen Deutschland zu führen.

Freilich gibt es auch bei Die Linke Politiker die Antideutsch denken. Doch im Moment versucht man soviel Randgruppen als möglich in sich aufzunehmen um das Gewicht einer politischen Masse zu erlangen. Das ist sehr schwierig und führte in den jüngsten Wahlen auch dazu, dass der Die Linke Wähler davon liefen. Diese Querfronten sind naturgemäß instabil und müssen deshalb schnell zum Ziel geleitet werden. 
Die Vierte politische Theorie sagt aber auch, dass alle die diese Transformation, heißt Überwindung von Liberalismus, Links- und Rechtsdenken hin zur neuen Stufe nicht mitmachen, untergehen müssen. Die Querfront bringt jedoch keine Souveränität wie sie behaupten, die Propaganda auf die unsouveräne BRD unter US-Besatzung, dient nur dazu davon abzulenken, dass man Deutschland unter die Dominanz von Moskau bringen will. 

Das Basispersonal von Neulinken und Neurechten ist überaus schwierig zu unterscheiden und reduziert sich eigentlich darauf, wem jeder nachrennt, ob nun Wagenknecht oder Elsässer. 
Die Ideologie ist äußerst simpel gehalten und von Kampfbegriffen dominiert, so wie weitreichend absurden Legenden, die zur Kreation einer Parallelwelt führten. Die Masse beider Bewegungen ist von sehr geringen Intellekt, begrenzter Auffassungsgabe, trotz einer Anwaltsmäßigen Attitude  die sie sich zulegen. Sie alimentieren sich mit unsinnigen Phrasen und dressierten Scheinargumenten, um ihnen eine gewisse ideologische Sicherheit zu suggerieren und werden von wenigen, intelligenten Personen, die wie Showmaster agieren statt mit politischer Substanz, geführt und dirigiert. Es gibt eine Verbohrtheit in den Diskussionen und Faktenresistenz, die an jenen von Mitgliedern einer Psychosekte erinnern. Es gibt jedoch Agressionsbereitschaft und Aktivismus, was zu einem Unterwanderungspersonal führt, das neue Personen und Gruppen in die Bewegung einführen soll. Und dabei liegt Momentan eine akute Gefahr bei der Basis der AfD.

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