Freitag, 18. März 2016

Das Flüchtlingsdrama


Es spottet jeder Beschreibung, dass es mit dem slowakischen Europaabgeordneten Richard Sulik eines Ausländers bedarf, deutschen Politikern im deutschen Fernsehen die deutsche Gesetzeslage zu erklären. Und damit der Peinlichkeit nicht genug, er führt diesen vor Selbstgefälligkeit triefenden Ralf Stegner sowie dessen Adlatus Norbert Blüm regelrecht vor. Sulík lässt sich nämlich nicht den Maulkorb der politischen Korrektheit verpassen, sondern nennt das Kind beim Namen, wenn er z. B. die Lanze für die Völker Europas bricht, deren Belange in dieser unsäglichen Debatte offensichtlich niemanden mehr zu interessieren scheinen (falls das seit Bestehen der EU in ihrer heutigen Form überhaupt jemals der Fall war).

Und dass er obendrein unverblümt ausspricht, was die Allermeisten denken, nämlich dass er nicht möchte, dass irgendwann mehr Moslems als Christen in Europa geboren werden, steigert seinen Sympathiewert auf ein Maximum.

Das sind nur drei Beispiele eines beeindruckenden Auftritts Sulíks. Schaut euch den Zusammenschnitt an; ich bin mir sicher, dass sehr viele von euch jede einzelne seiner Aussagen sofort unterschreiben würdet.

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