Donnerstag, 11. Februar 2016

NSU und kein Ende 2. Teil Stasinazis in Westberlin

Und eben auch bei der NSU darf es wohl in die Richtung Gladio Rossa gehen. Diese Verbindungen zwischen Neonaziszene und Kommunisten sind uralt. Die bei der Baader Befreiung verwendeten Waffen hatte Horst Mahler, der Freund von Gerhard Schröder, von Günter Voigt. Der Waffenverkauf fand in der Wofsschanze statt. Dieses Lokal wird als NPD-Klub gesehen.
Tatsächlich war es eine Stasizentrale, in der auch ein SPD-Anwalt und ein KZ-Überlebender involviert waren. Es gab Nutten und Kindersex, um Politiker zu belauschen und Erpressungsmaterial zu sammeln. Das ist seit Mata Hari gewiss nicht neu, aber dennoch wirkungsvoll.
Auch der britische Minister Profumo hatte eine Geliebte, die sich als KGB-Agent entpuppte. Der Berliner CDUler Lummer besuchte den Puff Hotel Berlin in Ostberlin, wo ihn die Stasi fotografierte. Auch der Berliner Bordellbesitzer, der den spektakulären Namen Schwanz hatte, unterhielt Beziehungen zur CDU, diese behaupten allerdings dieser sei ein Fluchthelfer gewesen.
Ähnliche Etablissements befanden sich am Stuttgarter Platz, Kant- und Potsdamer Straße (in Berlin Charlottenburg/Schöneberg). Diese hatten sich zwar auf die Westalliierten spezialisiert, doch griff auch Karl Eduard von Schnitzler (Der Schwarze Kanal) hier den Stasihuren an die prallen Möpse. Zumindest, bis er aus Westberlin rausgeschmissen wurde.

Aufgrund des Sonderstatus in Berlin hatten die Westalliierten tatsächlich die SED auch in Westberlin erlaubt. Allerdings war die NPD verboten. Lustig das jetzt das Stasilokal Wolfschanze als NPD-Lokal angesehen wird. Die NPD war ursprünglich vom britischen Geheimdienst gegründet worden, allerdings sehr schnell von der Stasi unterwandert und übernommen worden.

Nur hatten die Genossen in Westberlin das Problem, dass es keine nennenswerten Neonazis gab, die sich anprangern ließen. Das war ein ideologisches Problem, dass man dadurch löste, in dem man eine Neonaziszene aufbaute. Das Problem löste sich dann mit Günter Voigt, genannt Hotte, der schwere Jungs aus dem Rotlichtviertel sammelte und die Wolfsschanze eröffnete.
Er begann gegen die Berliner Mauer zu wettern und die Linken. Aus dieser SED-Show, die in ganz Deutschland abgezogen wurde, etablierte sich der Glaube, dass Nazis keine Linken seien, sondern das Gegenteil.
Im Lokal wurden die Lieblingsmärsche Hitlers gespielt und Hotte wetterte gegen Kommunisten und Juden „die eigentlich vergast gehören“, wie er im Radio sagte.
Da war die Westberliner SED und Antifa glücklich, denn nun hatte man endlich die Inspiration gefunden, um ellenlange Texte über das faschistische Westberlin zu verfassen, die im Neues Deutschland erschienen. Und die Westberliner SED in der Boddingstraße in Neukölln im Der Mahnruf.
Der ganze Kampf gegen die Neonazis war eine Stasiinszenierung. Aber natürlich war der Mahnruf der Genossen recht oberflächlich, sonst wäre das Theater aufgeflogen. Hotte arbeitete auch als Stasizuhälter im angedeuteten Hotel Crystal in der Kantstraße. Dieses Lokal war im Besitz – oh Wunder – eines Westberliner SED-Genossen, der das KZ überlebte. Allerdings störte sich daran weder die SED noch die Antifa.
Die Aktionen Westberliner Neonazis vom 16. zum 17. Juni 1971, bezüglich der Berliner Mauer, waren ebenfalls in der Wolfsschanze organisiert worden und von Hotte begleitet worden.

Allerdings unterhielt Horst Mahler auch Verbindungen zu Arnulf Winfried Horst Priem, der aber erst 1977 nach Westberlin kam. Nur war dieser eben der Guru der Neonazi- und Neuheidenszene der BRD. Allerdings arbeitete dieser auch für die Abteilung XXII/8 der Stasi. (Dazu vgl.: Gladio RossaStasi und Terroristen -  NSU.) Selbige Abteilung war aber auch für die RAF zuständig, im Zuge der „Gladio Rossa“ (ich nenne es mal so, um es einfacher zu gestalten. Es ist aber nicht der offizielle Name, der recht sperrig ist.).
Sowohl die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei/ Auslands- und Aufbauorganisation und Ortsgruppe Berlin (NSDAP/AO und NSDAP/OGB), die Aktionsfront Nationaler Sozialisten/ Nationale Aktivisten (ANS/NA), die Kampfgruppe Priem, die Wehrsportgruppe Hoffmann, die Nottechnische Übungs- und Bereitschaftsstaffel (NÜB) sowie die Wiking-Jugend waren von der Stasi gefördert und sogar von Stasioffizieren geführt worden.
Priem hatte jedoch auch Aktionen gegen die DDR verübt, was der Rechtfertigung des „Antifaschistischen Schutzwalles“ diente, da Nazis aus der BRD die DDR bedrohten. Und was damals gut funktioniert, wird das gerade wieder durchgezogen.

Bei der ganzen NSU verwundert mich auch das Interesse Russlands. Denn sein wir doch ehrlich, die ganze NSU war doch ein drittklassiger Terrorismus. Warum das Interesse Moskaus? Mehr und mehr angebliche Informationen werden von dort aus via Internet veröffentlicht. Die Linke kritisiert den BND und Verfassungsschutz, der doch vor einer terroristischen Gefahr warnte, und sagt nichts zur Gerhard Schröderregierung, dem Putinfreund, die eigentlich die Weichen zum Terrorismus stellten.

Auffällig ist ja, dass im Zuge der Ermittlungen nicht nur die zwei Hauptangeklagten ermordet wurden, sondern auch Zeugen und Mitwisser. Beate Zschäpe ist offensichtlich nur deshalb noch am Leben, weil sie nichts Entscheidendes weiß.

Interessanter ist da der V-Mann Thomas Richter. Es gilt davon Abstand zu nehmen, auf dessen Bezüge zu Neonazis hinzuweisen und auf eine Forcierung durch VS oder BND zu schließen. Das war Teil der Tarnung, dass funktioniert nicht anders. Wie soll man sonst an Informationen kommen? Ich weis es aus meinen eigenen Ermittlungen her, dass so was unumgänglich ist.
Und wie gesagt, wenn es um das Provozieren von Neonazi Aktivität geht, dann muss gerade von linker Seite nicht der Mund aufgerissen werden, denn genau sie sind die Wurzel allen Übels. Allerdings erzählte Richter weder Polizei, noch VS, noch dem BND etwas über die NSU. Er war nämlich ein Doppelagent, worauf ich noch zurückkommen werde.
Dennoch ist dieser Mann wohl der eigentliche Schlüssel. Interessant ist, dass er keiner Behörde irgendwann Informationen mitteilte. Und das ist doch etwas sehr befremdlich, wenn der NSU angeblich eine Operation des VS oder BND war.
Freilich können Sie mir entgegenhalten, das dies von den Behörden vertuscht wird. Aber dennoch ist da was, was mir schwer im Magen liegt. Nicht nur das Cui bono, von dem wie angesprochen Die Linke profitiert.
Die deutschen Behörden saßen offenbar einem perfiden Spielchen auf und wurden reingelegt. Ich habe hier schon mal zum Mord an Ohnesorg geschrieben, dass nämlich alles von der Stasi inszeniert wurde.
Die westliche Polizei verfiel jedoch in Panik und begann einen großen Fehler: sie vertuschten. Das war freilich Wasser auf linken Mühlen und alimentierte die linke Presse. Die Polizei versuchte einen der ihrigen zu schützen, denn ein Polizist (Kurras) war der Mörder.
Erst nach der Wende erfuhr man aus Stasiunterlagen, dass der Mörder eben auch für die Stasi arbeitete. Und daher saß der VS und BND auch hier einem dieser Inszenierungen auf? Begangen sie denselben Fehler? Denn offenbar versuchten sie zu vertuschen. Oder wussten sie nur einfach nicht, was abläuft?

Die links jaulenden Medien sind dabei ein merkwürdiges Phänomen. Zum Beispiel dieses furchtbare Hetzblatt Die Zeit, eine äußerst suspekte Angelegenheit, schrieb merkwürdigerweise unter Bezug auf die ermordete Polizistin Kiesewetter:
Zumindest das Motiv wird mit jedem Prozesstag klarer: Die Extremisten wollten Polizisten als Repräsentanten des Staats ausschalten. Die Pläne waren offenbar wesentlich weiter gediehen, als es der letztlich einzige Polizistenmord der Serie vermuten lässt. Im Schutt der ausgebrannten Wohnung des Trios in Zwickau fanden die Ermittler vier Pläne von Städten in Baden-Württemberg. Auf einer Karte von Stuttgart waren mehrere Stellen mit dem Buchstaben P markiert – dabei handelte es sich um aktuelle oder ehemalige Polizeidienststellen, wie Björn Hengst auf Spiegel Online berichtet.“

Diese zugekoksten Dummschwätzer glauben also das DREI !!! NSU Terroristen versuchen, die deutsche Polizei zu eliminieren?
Ein schneller Blick in Wikipedia nennt mir die Zahl 294.680 Polizisten für das Jahr 2008. Sagt mal, wann wollten die denn fertig werden? Haben die in der Zeit Redaktion zu viel James Bond gesehen?
Die gezielte Ermordung von Polizisten hat für einen Terroristen wohl kein Interesse, die werden eh schneller ersetzt als getötet. So was fällt eher in die Zuständigkeit linker Autonomer.
Doch Jahre nach dem Mord werden dann blutverschmierte Kleidungsstücke der Polizistin in einem Raum gefunden, zu dem die NSU Zugang hatte. Warum sollten die das tun? Hatte sich etwa die RAF die Unterhose von Karsten Rohwedder aufgehoben, um sich daran aufzugeilen? Zugegeben, Psychopathen tun so was, aber die sitzen ja offenbar schon in der Die Zeit Redaktion. Terroristen tun so was nicht, die kämpfen um politische Ziele nicht sexuelle Erregung.
Diese Kleidungsstücke und auch die Pistole der Polizistin im Wohnwagen müssen in dem Moment platziert worden sein, als ominöse Männer den Tatort besuchten und Feuer legten. Denn laut Obduktion wurde keinerlei Rauchspuren in den Lungen der Toten gefunden, heißt sie waren schon lange tot, ehe der Wohnwagen brannte. Genau diese ominösen Personen am Tatort werden uns jedoch als BND oder VS Agenten präsentiert, die den Tatort manipulierten. Was wieder heißt, dass der Geheimdienst die ganze NSU ins Leben rief.
Diese gewaltigen Sprünge in den Erklärungen erschließen sich keineswegs daraus! Wir wissen eben nicht, ob das Leute vom BND gewesen waren. Es könnte auch von anderen Organisationen sein. Überhaupt ist ja komisch, dass die Kleidungsstücke und die bizarren Rosaroter Panther Videos, und sogar einige Landkarten aus Papier wegen denen man erst erfuhr, dass es die NSU gibt, keinen Schaden im Feuer nahmen.
Und eben wer nach alledem erst mal ziemlich blöd dastand, war doch Polizei, VS und BND! Cui bono?
Doch eventuell all jene Gruppen der Gesellschaft, die dem Volk einreden versuchen, dass der Staat sie nicht beschützen kann.
Schon Stalin erfand Konterrevolutionäre und ließ Zeugen beseitigen. Und nach eben so einer Zeugenbeseitigung sieht das genau aus, eine typische Geheimdienstaktion nämlich. Aber das heisst nicht zwangsläufig BND oder VS.

Aber nein, kommt jetzt! Glaubt ihr wirklich das die beim BND solche Deppen sind?

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