Mittwoch, 3. Februar 2016

Auch die Suche nach Antisemitismus und Aufklärung zeigt, dass die Aufklärung nicht nur aufgeklärt hat.

Wenn jemand sich die jüdisch-christliche Gemeinschaft zum Feind auserkoren hat (und so finden wir es bereits bei Karl Marx), dann muss uns Antisemitismus bei Linken nicht wundern. Er ergibt sich aus deren Ideologie selbst.
Das wurde intensiviert nach dem Krieg, durch die Frankfurter Schule. Noch nach der Machtergreifung der Nazis pflegte die Frankfurter Schule enge Bindungen zu den Nazi-Intellektuellen, besonders Carl Schmitt oder Martin Heidegger, der später sogar Mitglied wurde. 

Heidergger und die Frankfurter brachten die 68er hervor, mit denen der Antisemitismus eine neue Dimension erreichte. Wie zum Beispiel Ulrike Meinhoff und ihre Rechtfertigung des Holocaust. Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus der Tupamaros anlässlich des Reichsprogromnachtsgedenkens. Oder deren Anschlag auf das Altenheim, bei dem sie 6 Überlebende der KZs verbrannten. Übrigens waren es auch Linke die nach Auschwitz wieder jüdische Rampenselektionen durchführten (Entebbe). 
Heidegger war ein offener Unterstützer des Nationalsozialismus und machte auch nach dem Krieg keinen Hehl aus seinem Antisemitismus. Dennoch zeigten Linke, jüdischer Abstammung, nie ein Problem damit. Einer dieser, Marcuse, war es der ihn selbst zur Frankfurter Schule holte. Allerdings muss man sagen, dass Marcuse nicht im Sinne der Halacha Jude genannt werden kann. 
Die Überlegung von Heidegger beeinflusste Bloch, Adorno und Horkheimer (beide Frankfurter Schule), aber auch Sartre, Tugendhat, Levinas, Gadamer, Derrida, Foucault und viele andere. Auch die heutige Metaontologie basiert auf ihm. 
Heideggers Lehre vom Ungesagten war sehr bedeutsam in der Entwicklung des Politisch Korrekt, durch die Frankfurter Schule. Er meint, dass sich das Ungesagte am welthistorischen Geschehen manifestiert. Demzufolge habe die Deutschen 1933 ein böses Geschick befallen, an dem sie keine Schuld tragen. Diese Meinung findet sich später zum Beispiel bei Ulrike Meinhoff und Jakob Augstein, denn Heidegger sieht die Deutschen dadurch durch eine moralische Fessel geknebelt. Moral ist für ihn ein Herrschaftsinstrument der Juden, um Rache zu üben (Dieter Kunzelmann: Judenknacks). 
Heidegger glaubt: "Die modernen Systeme der totalen Diktatur entstammen dem jüdisch-christlichen Monotheismus." Und er benennt den Schuldigen als: "Gott Abrahams" und nennt den Namen "Jehova". Damit offenbart uns Heidegger seine Gedankenwelt als denselben Protestsatanismus wie der von Julius Evola, seinem erklärten Vorbild. Daraus ergeben sich zwei brisante Rückschlüsse. Entweder der Neomarxismus der Frankfurter geht nicht davon aus, dass Allah derselbe Gott der Juden ist, sondern dessen Widerpart; oder aber, sie wollen mit ihrem Pro-Islamkurs erreichen, dass sich Christen, Juden und Muslime anfangen gegenseitig zu töten. Ich für mein Teil habe Gründe Zweiteres anzunehmen.  In diesem Zusammenhang ist nun Heideggers Ansicht zur Selbstvernichtung der "Judenschaft", zu setzen. Für ihn sind die Juden "im Zeitraum des christlichen Abendlandes, d. h. der Metaphysik, das Prinzip der Zerstörung", dazu verweist er auf den Abstammungsjuden Karl Marx und betont dabei, dass es sich deshalb bei seiner Ansicht nicht um Antisemitismus handle. 
"Wenn erst das wesenhaft 'Jüdische' (Anmerkung: linke Abstammungsjude) im metaphysischen Sinne gegen das Jüdische (Anmerkung: identitäre Juden) kämpft, ist der Höhepunkt der Selbstvernichtung in der Geschichte erreicht; gesetzt, dass das 'Jüdische' überall die Herrschaft vollständig an sich gerissen hat, sodass auch die Bekämpfung 'des Jüdischen' und sie zuvörderst in die Botmäßigkeit zu ihm gelangt." 
Die Nazis freuten sich zuerst darüber , das ein Philosoph von Weltruhm, wie Heidegger, sie unterstützte. Doch dann änderte sich dies relativ schnell. Er hatte es tatsächlich geschafft von den Nazis verstoßen zu werden, weil er zu radikal war. Kein Witz!

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