Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Dienstag, 5. Januar 2016

21. Deutschlands Querfront: jüngere Entwicklung

2010, gründet Elsässer das "Neurechte" Compact Magazin. Das ebenfalls versucht eine Links-Rechts Querfront zu schaffen. Angetan hat es ihm gerade die Einflussnahme auf die Basis der AfD und versucht diese auf einen Pro-Putin Kurs zubringen.
Auf seinem Internetblog schrieb er noch 2012: „Hoch lebe Ho Chi Minh und das vietnamesische Volk. Hoch lebe Hisbollah. Mögen Syrien, Iran, Rußland, Venezuela, Kuba und China das Pulver trocken halten. No pasaran! Pasaremos!“ 
Worauf ich ihm antworten würde: 
Mira, tu hijo de puta, si te baleamos ahora, nos ahorramos muchos problemas en 10 años.

An anderer Stelle auf dem Blog äußert er in Bezug auf chinesische Soldatinnen: 
„Lang lebe die New Model Army des Genossen Mao Tse-tung! Eure weißen Lackstiefel werden den Yankee-Imperialismus in den Staub der Geschichte treten!“
So spricht kein Rechter!

Er und Sarah Wagenknecht waren eng befreundet, in 1996 veröffentlichten sie gemeinsam ein Buch über den zeitgerechten Kommunismus. Seine Sympathien für Wagenknecht verhehlt Elsässer auch heute noch nicht.
Das Buch erschien im Konkret-VerlagVorwärts und vergessen? Ein Streit um Marx, Lenin, Ulbricht und die verzweifelte Aktualität des Kommunismus. 
Doch noch bizarrer ist, dass Jürgen Elsässer immer noch in der Webseite der Freien Deutschen Jugend (FDJ) empfohlen wird.

Als er 38 Jahre alt war, also als gefestigte politische Person angesehen werden kann, bejubelte er 1995 im Buch Wenn das der Führer hätte erleben dürfen (im gleichen Verlag)die Besetzung Deutschlands durch die Rote Armee, die er jetzt den Amerikanern vorwirft, wenn er sich als Patriot präsentiert. Damals allerdings bejubelte er Bomber-Harris.
Wenige Jahre später lobt Elsässer plötzlich die Front Nacional, obwohl er 1998 die DVU kritisierte, weil diese Beziehungen zum "französischen Faschistenführer" unterhielt. Natürlich hat Marine Le Penn die Front National stark verändert, jedoch ist es beunruhigend das diese genauso wie Elsässer Putinisten sind und sozialistische Positionen vertritt. Und letztendlich ist zuerkennen, das eben auch eine Sarah Wagenknecht Putinist ist und nicht das Gegenteil von Elsässer. 

Im erwähnten Buch von Elsässer und Wagenknecht, feiert er in seinem persönlichen Vorwort, die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten als Entnazifizierung. Diese kamen seiner Meinung nach alle in die westlichen Besatzungszonen, weshalb sich die Nazis in der BRD konzentrieren. Damit bedient der gebürtige Westdeutsche den Mythos der entnazifizierten DDR, die er allerdings auch kritisiert, da sie einen zu starken Nationalstaatcharakter aufweist.
Er steigert sich dabei noch, zu einem Toast auf Bomber-Harris, der den schnellen Vorstoß der Roten Armee ermöglichte, und sieht Anschläge auf die Bundeswehr in Erwägung.

Moskau erwägt die atomare Einäscherung von Berlin und Washigton:

(vgl.: auch: Für Stalin)

Später im Buch, bedauert er das die Vernichtung Deutschland nicht gründlich war und bedauert die Wiedervereinigung.


7. Deutschlands Querfront: Stalin und Hitler, Brüder im Geiste

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