Sonntag, 13. Dezember 2015

Was bezweckt Putins Links/Rechts/Islam Querfront?


Warum werden die europäischen Sta-
aten von Pfeifen regiert? Die Antwort 
ist einfach. Wenn Sie sich dieses Bild 
betrachten, wem trauen Sie zu einen 
Krieg zu führen und zu gewinnen? 
In guten Zeiten beobachten wir 
Psychopathen, in schlechten Zeiten
regieren sie uns.

(Russland verspottet Schweden und besingt eine 
russische Invasion.)
Dieser Tage legte der Bundesnachrichtendienst einen Bericht vor, in dem bezüglich Saudi Arabien gewarnt wurde. (FAZ) Es wird von massiven Aufrüstungen gesprochen und einem destabilisierenden Einfluss des Landes, auf die arabische Welt. König Salman strebt demzufolge die unumschränkte Führung in der arabischen Welt an. Daraufhin geschah etwas sehr ungewöhnliches: Schon am darauffolgenden Tag kritisierte die Bundesregierung scharf den BND. 
Das muss man sich vorstellen, der Geheimdienst eines Landes wird von seiner eigenen Regierung kritisiert. Doch wofür? Hat er etwa ein Attentat begangen? Einen Putsch organisiert? Nein, er hat eine Analyse gemacht, bezüglich der politischen Bestrebungen einer diktatorischen Wüstendespotie. Wenn eine sich demokratisch dünkende Regierung, gegen ihr eigenes Volk sich verschwört, die Justiz manipuliert und die Aufgaben seines eigenen Geheimdienstes zum Schutz des Staates sabotiert und alles zum Wohle eines uns feindlich gesinnten Staates (allen Imagekampagnen zum Trotze), dann dürfte wohl die Grenze zum Hochverrat nicht mehr weit sein. Zumindest stinkt es bestialisch nach Korruption. Doch das Problem ist weitauskomplexer, denn es gibt eine merkwürdige Zusammenarbeit zwischen Neoliberalen, europäischer Linker und Islam, die in Anbetracht ihrer Wertevorstellung und Ziele nicht existieren dürfte. Doch die Erklärung ist, dass viele weitaus mehr Profit aus dem Chaos erhoffen und das führt zu einer temporalen Zusammenarbeit.
Das ist allerdings keine neue Entwicklung, sondern alte Tradition, seit der Politik des deutschen Djihad. Setzte sich über dass Dritte Reich hinweg fort, in dem bereits viele Muslimbrüder im Außenamt dienten. Nach dem zweiten Weltkrieg, ausgelöst durch die Flucht von Nazis in muslimische Staaten und Integrierung von Nazis in den Nachfolgenden Staaten, übernahm hauptsächlich der Ostblock, insbesondere DDR und UdSSR, die alte Rolle der Nazis im Pakt mit der Muslimbruderschaft.

Da gibt es noch viele andere kleine Bauteil im Bild zu beachten. Steinmeier, der Muslime im Außenamt platzieren will und über Israel Lügen verbreitet. Kurz zuvor wurde eine Anfrage der israelischen Regierung zum Kauf von Waffen abgelehnt, für Saudi Arabien jedoch genehmigt. (Südeutsche Zeitung) Saudi Arabien ist im Moment der größte Waffenkäufer der Welt (T-Online). Es gibt auch Interesse an russischen Atomreaktoren. Alles deutet auf Kriegsvorbereitungen hin. Gegen wem? Gegen Israel und Europa. Was indirekt heißt, die eigene Regierung Deutschland bereitet einen Krieg gegen ihr eigenes Volk vor. Von dem sie sich freilich schon zuvor vielsagend distanzierte.

Ein Staat mit den Milliarden Petrodollarn wurde von der Bundesregierung mit 2,5 Millarden Euro bezuschusst, zum Ausbau seiner Grenzüberwachung, als reden wir von irgend einer armen Bananenrepublik. Gleichzeitig weigert sich selbige Regierung die Grenzen ihrer eigenen Zuständigkeit zu kontrollieren. Bundespolizisten dienen gerade der saudischen Regierung, die freie Meinungsäußerung mit Gefängnis bestraft. (LinkSaudi Arabien forderte von der deutschen Regierung "einsatzerfahrene Ausbilder" an. (Link) Und erfüllt den Wunsch der arabischen Welt jüdische Produkte zu labeln. 

Dann diese merkwürdigen Imagekampagnen. Da wird uns eine Frau präsentiert, die angeblich einen saudischen Militärjet fliegt und ISIS bebombt. Und das in einem Land, in dem Frauen kein Autofahren dürfen, weil das zu Homosexualität führt. Vor wenigen Tagen wies die saudische Botschaft deutsche Medien an, zu dementieren, dass sie den Bau von Moscheen in Deutschland finanzieren würden. So berichtet das antisemitische Naziblatt Spiegel: Link
Freilich! Weil die meisten Moscheen Deutschland von der Muslimbruderschaft finanziert wird und Horte des Terrorkrieges gegen Europa sind. Und die Muslimbruderschaft wird von Saudi Arabien (auch Kuweit und Katar) finanziert. Sogar der Verfassungsschutz Niedersachsen redet von der Widerstandsbewegung der Hamas (Untergruppe der Muslimbruderschaft), statt von Terroristen, so weit ist die Zersetzung bereits voran geschritten. 

Seltsamerweise kam das Dementi aus Rijad just im Moment, als Frankreich mit schweren Razzien in Moscheen begann. Gemäß des britischen Express, wurde in allein den ersten drei Razzien (in drei verschiedenen Moscheen) 334 Kriegswaffen sichergestellt und 223 Verhaftungen vorgenommen. Weiteren 22 wurde das verlassen ihres Wohnsitzes untersagt. Auch wieder Meldungen, von denen in deutschen Medien niemand hört. 
Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hatte gesagt, dass in lediglich 15 Tage ein Drittel an Konfiszierungen von Kriegswaffen gemacht wurden, was ansonsten in einem Jahr gemacht wird. 

Rufen wir uns nun etwas anderes in Erinnerung zurück: Die Ölkrise von 1973. Diese war keineswegs ausgelöst, durch Ölknappheit. In der DDR wurde unterrichtet, dass es sich um eine Art Widerstand gegen den Imperialismus handelte. Oder um den Versuch die Preise hoch zutreiben. Weder das eine noch das andere traf zu. Worum es tatsächlich ging war es, die westeuropäischen Staaten zu zwingen, eine Israelfeindliche Haltung anzunehmen (Jom Kippur Krieg) (Link). Haben wir es in der Gegenwart mit einem ähnlichen Wirtschaftskrieg zutun?

Die Erfahrungen aus dieser Zeit führten in der BRD zu keinerlei Konsequenzen, wie sie hätten getan werden müssen. Die Lösung vom arabischen Öl. Alternativen wurden vernachlässigt oder von Ölkonzernen aufgekauft, um die Patente verschwinden zu lassen. Ein Verfahren zur Gewinnung von Öl aus Kohle ist nun schon beinahe 100 Jahre alt. Deutschland hat Kohle und es würden in einem rentablen Bergbau viele neue Arbeitsplätze entstehen. Aber ein Deutschalnd, dass sein eigenes Öl hat, ist ein unabhängiges Land. Aus angeblich umweltbedenklichen Aspekten wurde der Kohlebergbau lahmgelegt, stattdessen importiert man Kohle aus Indonesien, die durch Kinderarbeit gefördert wird. Das Problem ist eine Wirtschaftsmafia in Deutschland, mit engen Verflechtungen zur hiesigen Politik und den arabischen Staaten. Jede Moral und Anstand über Bord werfend wird hier nur auf Profitorientierte Entscheidungen gepocht, die zur Destabilisierung der BRD führen. Diese Entscheidungen sind zwar Neoliberal, werden von deutschen Linken unterstützt, da auch diese ein Interesse an der Destabilisierung haben. Bereits in der DDR wurde die Waffe Öl gegen Westeuropa eifrig diskutiert. Zwar hatte die DDR selber keines, aber der große Bruder Sowjetunion hatte dies zum abwinken.

Gegenwärtig nun haben wir eine Konfrontation Westeuropas, gegen die arabischen Staaten und Türkei, als auch mit Moskau. Auch von Moskau ist Westeuropa im Bezug auf Erdöl abhängig. Die BRD bezieht 36% ihres Bedarfes an Öl aus Russland und 35% des Erdgas. Russland wiederum ist vom hohen Erdölpreis abhängig. 50 % ihres Staatshaushaltes deckt die Putin-Regierung durch den Verkauf von Erdöl. Um einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu haben, muss der Preis bei 115 Dollar das Barrel liegen. 

Der Irak unter Saddam Hussein hatte harmonische Beziehungen zur BRD, deren Wirtschaft an billiges Öl kam. Selbst während der Konfrontation und dem Embargo, wurde das irakische Öl in die Türkei geschafft, umdeklariert und dann verkauft. (Genauso umgeht die deutsche Wirtschaft das Embargo gegen den Iran, sie verschiffen verbotene Waren nach Oman, dort wird umdeklariert.) 
Das Embargo, welches den Irak treffen sollte, war ein Angriff auf die deutsche Wirtschaft. Entgegen den Prognosen sank der Ölpreis nach dem Golfkrieg nicht ab und zwar weil Russland dagegen steuerte, da es profitierte.
Das nutzte der ISIS später aus und schmuggelte Öl aus dem Irak nach Westeuropa, zu Preisen weit unter dem Marktpreis. Dadurch wurde ISIS unabhängig von seinen einstigen Schöpfern. Wand sich sogar gegen diese. In dieses Geschäft drang nun der korrupte Erdogan Clan ein, um das Schmuggelgeschäft zu kontrollieren, aus einem finanziellen Vorteil heraus, aber auch als Druckmittel gegen Westeuropa, für seine Islamisierungspolitik. (Warum Deutschlands Linke den Islam unterstützt) Die aufkommenden Nachrichten, um diese Mafia wird hinter antisemitischen Gerüchten versteckt. 
In diesem Zusammenhang ist das kürzliche Eindringen türkischer Truppen in den Nordirak zu sehen. Jetzt, wo Putin die Türkei bedrängt, deren Plan nicht aufging, den Abschuss eines russischen Flugzeug dazu zu nutzen, die NATO zu involvieren, um zu verhindern, dass Russland gegen den ISIS vorgeht. Mit dem Eindringen der Türken in den Irak, versuchten sie in die Kontrolle der Erdölquellen zu gelangen, die derzeit vom ISIS kontrolliert werden. Und Erdogan setzt auf Konfrontation an, denn er weis das hier ein enorm wichtiges Monument seines Osmanischen Reiches auf dem Spiel steht, die Erdölwaffe. (Focus)

Als Anfang 2014 die OPEC ihre Fördermengen erhöhte, sank der Ölpreis, auf 50 Dollar das Barrel. Das verursachte mehrere Konfrontationen: Die Putin-Regierung konnte ihren Staatshaushalt nicht decken. Gerade hatte Moskau einen wachsenden Goldvorrat angelegt, gewiss als Vorbereitung zum Krieg, da dies nicht nur mit massiven Aufrüstungen verbunden war, sondern auch mit Muskelspielchen. Ich rede da nicht von Aktionen an der Grenze Russlands, sondern vom Eindringen der russischen U-Schiffe in die Hoheitsgewässer von Norwegen und Großbritannien, was vollkommen unnötig gewesen war.
Sowohl die Türkei, als auch die Golfstaaten, spielten den Interessen Moskaus nun entgegen. Und Moskau suchte daraufhin einen Schulterschluss mit den Golfstaaten, was Russland auch der BRD annähert, aufgrund der Achse Berlin-Rijad, die es ganz offensichtlich zugeben scheint. 
Moskau lockt mit Waffen, um Saudi Arabien auf seine Seite zu bekommen und mit Antisemitismus in der Außenpolitik, wohingegen er in der Innenpolitik die jüdischen Gemeinden zu chauffieren versucht.

Dabei muss Russland aber Rücksicht auf die harmonischen Beziehungen zum Iran nehmen, die Dummerweise ein Erzfeind der Saudis sind. Dennoch scheint Saudi Arabien darauf einzugehen. Das hat sehr viel mit der Großmachtpolitik der Türkei zutun. Erdogan träumt vom Osmanischen Reich (Neo-Osmanen [Osmanli Torunu = Enkel der Osmanen] heißt die Bewegung), das heißt Gebietsansprüche gegen Saudi Arabien und konkurriert mit Rijad, um den Status der islamischen Führungsmacht. Dieser Status ist untrennbar mit dem Traum vom Osmanischen Reich verbunden. Also mag die Politik Rijads darauf ausgelegt sein, dass Aufstreben der Türkei zu torpedieren, statt sich später mit zwei Feinden gleichzeitig zu konfrontieren.
Beide Staaten, Türkei und Saudi Arabien, betreiben unabhängig voneinander ein Projekt zur Islamisierung und konkurrieren miteinander. Daraus jedoch profitiert in erster Linie die Muslimbruderschaft, die Dachgesellschaft von beinahe allen islamischen Terroristen. Sie fahren nun zweispurig und profitieren vom Konkurrenzkampf der Türkei und Saudi Arabien. Für beide Seiten, organisieren die Muslimbrüder die Islamisierung richten diese jedoch zu ihren eigenen Gunsten aus. (Clarion Projekt)

Das Interesse Putins hingegen ist es, den Einfluss der USA zurückzudrängen und Führungsmacht in Europa zu werden.
Was all diese Kriegsparteien verbindet ist, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen, ein destabilisiertes Westeuropa von Vorteil.

Unter diesen Gesichtspunkten gesellen sich nun zwei weitere Parteien hinzu, die auch ein destabilisiertes Westeuropa brauchen: US- und hiesige Neoliberale, die aus einem schwachen Staat und soziale Unruhen Macht erlangen wollen, und denen eine Überzahl von Menschen zur Zerstörung der ihr verhassten sozialen Gerechtigkeit und dem Lohndumping bieten.
Die deutsche Linke ebenso, da ein schwacher Staat die Zerstörung der BRD ermöglicht und im Abbau der Sozialleistungen und Unruhen, einen Weg zur Radikalisierung der Bevölkerung sieht, die dem Staat die Unterstützung verweigert (Reichsbürger).

Bezogen auf Europa betreibt Putin eine ähnliche Politik, wie innerhalb Russlands. Diese ist allerdings nicht von ihm selbst konzipiert, sondern entspricht der Politik Stalins zur Vernichtung der Weimarer Republik. Er strebt eine Querfront an, zwischen Links und Rechts. Sein verlängerter Arm ist dabei die Linkspartei (Was macht Die Linke mit den Neonazis? Teil 1 und Teil 2), die mit anderen Strömungen konkurriert und sich als einzige Linke durchsetzen will. Da dies gewisse Grenzen im Parlament setzt, gibt es als militanter Arm auch die MLPD (Krieg für Deutschland) und einige Antifagruppen und Stasi-Seilschaften.
In Moskau hat man erkannt, das auch ihnen jedes Maß an Zersetzung und staatlicher Verfall in der BRD und Westeuropa dienlich ist. Gleichzeitig sorgen die Medien dafür alles den USA und Israel anzulasten. Obwohl faktisch die Interessen Moskaus die gleichen sind wie die der USA: die Kontrolle über Europa. 

Das führt uns zum intellektuellen Urheber dieser Strategie: Alexander Geljewitsch Dugin. Cornelius Janzen bezeichnete ihn als "Putin Chefideologe" (Kulturzeit (3sat). 9. Mai 2014), "Vordenker" (Christian Neef: Jeder Westler ist ein Rassist. In: Der Spiegel. Nr. 29, 2014, S. 120–125), oder "Zuflüsterer" (FAZ).
Andere sind bemüht seine Rolle herunterzuspielen. Jedoch liegt das daran, dass nicht Putins wahre Absichten offen gelegt werden. Und selbst wenn er persönlich nicht präsent ist, heißt es nicht das es seine Ideen ebenso nicht sind.
Das der Mann eben nicht unwichtig ist, kann daran erkannt werden, dass er zwar erst spät Abschlüsse an einem völlig unbedeutenden Institut Russlands, mit wenig Reputation erwarb. Trotzdem erhielt er seltsamerweise im Jahr 2010 einen Lehrstuhl an der Elite-Universität Lomonossow. Sein Vertrag wurde zwar 2014 nicht mehr verlängert, allerdings weil er zu viel Negativ-Aufmerksamkeit erlangte, als er zu einem Massenmord aufrief, im Bezug auf die Ukraine. Auch das ist nichts Neues in der russischen Geschichte.

Bei ihn handelt es sich um einen russischen Politiker, Philosoph und Publizist, der in Moskau geboren wurde. Zwischen 1994 und 1998 war er stellvertretender Vorsitzender der Neobolschewistischen Partei Russlands. Auch Putin hatte mal eine Phase, in der er Stalin ablehnte, doch scheint er dies inzwischen überwunden zu haben (Warum ich Putin misstraue).
Das Ausland nennt Dugin einen Neo-Faschisten oder Neo-Nazi. Doch wer sich seinen antiamerikanistischen, anti-westeuropäischen und antiliberalen Positionen genau ansieht, erkennt nichts anderes als einen klassischen Stalinisten. Die Unfähigkeit zwischen Neo-Nazi und Stalinist zu unterscheiden, kann als Omen dafür dienen, wie nahe Stalinismus und Nationalsozialismus sich tatsächlich standen, und die Gegensätze der Systeme von deutschen Linken nur angedichtet wurden. (Waren die Nazis Links?
Dugin absolut auf Stalin ausgerichtete Haltung und Ablehnung gegen Reformen führte dazu, das er ab 1980 durch den KGB beobachtet wurde. Dann aber für selbigen arbeitete. (Stephen D. Shenfield: Russian Fascism. Traditions, Tendencies, Movements. M.E. Sharpe, Armonk 2001, ISBN 0-7656-0634-8, S. 190 ff.) Das war freilich, weil man merkte das der Mann ein nützliches Potenzial hatte. 
Und später wurde er Mitglied des esoterischen Zirkels Golovin. In Deutschland manchmal auch Schwarzer Orden der SS bezeichnet. Er geht zurück auf den Mystiker Evgenij Golovin, der Anhänger des Nationalen Sozialismus war.

Dugin, der Mitglied der Gruppierung Pamjat wurde (Ansichten auf Nationalen Sozialismus und Antisemitismus ausgelegt) baute internationale Netzwerke auf, um Rechtsradikale und Linksradikale in Europa zu verbinden, bis in die USA hinein. Besonders bedeutsam wurden Kontakte zu Alain de Benoist und Jean-François Thiriart. Dies geschah im Rahmen seines Konzeptes eines Neu-Eurasismus und Großrussischen Reiches, in Opposition zu den USA.

Der politische Erfolg von Dugin setzte ab 1996 ein, besonders zu seinen geopolitischen Ansichten, in denen er eine Achse Deutschland-Russland-Japan entwickelte, als Gegengewicht zur USA. Er begann Seminare an der Militärakademie der russischen Streitkräfte zu halten und baute intensive Kontakte zur obersten Militärführung auf. Er wurde dann Mitglied der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation und dank Gennadiy Seleznyov erlangte er Bedeutung unter den russischen Intellektuellen. Seit dem Jahr 2002 ist er Vorsitzender der Eurasischen Partei, die eine eurasische Wirtschaftsgemeinschaft anstrebt.Im Jahr zuvor war er zum Berater von Wladimir Putin aufgestiegen. Insbesondere für die Geopolitik. Er ist auch Mitglied der radikalen Denkfabrik Isborsk-Klub. 
Es ist bekannt das Dugin die Ansicht einer militärischen Konfrontation in der Ukraine vertritt und Putin deshalb als zu zaghaft kritisiert.

In seinem Interview April 2013 erklärte Dugin seine Strategie, Europa durch "Softpower" zu erobern. Das heißt, dass man in Europa in eine moralische Krise stürzen sollte. Er nennt explizit dabei das fördern der Homo-Ehe, Abbau der Familien, Pädophilie. Also zu fördern was ganz und gar seinen Vorstellungen einer starken Gesellschaft widerspricht. Dazu gehört auch die Flutung mit kulturfeindlichen Individuen, um Staat und Gesellschaft zu destabilisieren und das Volk wütend zu machen, damit es zu Unruhen und Aufständen kommt. In diesem Moment solle Russland sich dann als Retter und ordnende Kraft präsentieren. Auf diese Weise würde Russland Europa unter Kontrolle bringen, durch deren eigene Völker, ohne großen militärischen Eigenaufwand. (Für Stalin) Um dies zu organisieren, verwies er auf Stalins Methode der Komintern, über die die Moskauer Internationale die europäische Linke dirigierte:
„Darüber hinaus haben wir noch Erfahrung mit Expansion nach Europa, die zur Sowjetzeiten stattfand, als unsere kommunistische Partei, die Komintern und die Kominform sehr beeindruckende Ergebnisse in Sachen eindringen in die europäischen Parlamente erzielt haben. Ja, das war unser außenpolitisches Instrument. Die heutige Situation ist anders. Wir sind keine kommunistischen Länder mehr. Aber wir können andere Partner finden.“

siehe das ganze Video:



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