Montag, 7. Dezember 2015

Breaking News: Gregor Gysi wechselt zu den Reichsbürgern

Es gab ja schon gelegentliche Anzeichen dafür, aber nun ist es offiziell. Gregor Gysi gab bekannt nur als Spitzel seiner Majestät Peter I. fungiert zu haben und politisch eigentlich zu den Reichsbürgern zu gehören.
"Als erstes werde ich König Peter I., der derzeit im Knast der BRD GmbH sitzt, vertreten. Bis zur Freigabe des Monarchen, werde ich mit Xavier Naidoo zusammen die Geschäfte einer Interims-Regierung*innen führen und mich der Wahl zum Reichs-Honk stellen."  (Quelle: www.in-den-Mund-gelegt.gov)

Zitierte die Reichsrundschau heute den scheidenden Reichs-Sozialisten. 

Einige Die Linke Abgeordnete hatten sowas in der Art schon vermutet und hinter vorgehaltener Hand gemauschelt. Denn seit dem Bekenntnissen der SED Nachfolger, zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr, freilich nur aus humanitären Gründen, war klar, da gibt es deutliches Potential und Wille, sich für einen deutschen Imperialismus stark zu machen. Also warum nicht gleich ein Deutsches Reich anstreben?

Das es soweit kommt war zu erwarten, seit Gysi sich zum geltenden Besatzungsstatus in der BRD GmbH äußerte, woraufhin eine spontane Party ausbrach, an der Die Linke, NPD und Reichsbürger alle sonstigen Dispute vergaßen und gemeinsam die Sektkorken knallen ließen. 

Gregor Gysi, der deutliche Integrationsprobleme zeigte und in der BRD nie so recht ankam, fühlte sich in der DDR recht wohl. Seit 1967 schon gehörte er der Die Linke an, damals jedoch noch SED genannt, und schrieb eine Dissertation zum Sozialistischen Recht. Seine Karriere als Anwalt, beflügelte er durch den Verrat seiner Mandanten und arbeitete der Stasi zu.
"Laut Abschlussbericht des Immunitätsausschusses des Deutschen Bundestages soll Gysi zwischen 1975 und 1986 für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR unter verschiedenen Decknamen, dabei hauptsächlich als IM Notar gearbeitet haben […]" Quelle
Gysi gilt als Medienliebling, Intellektueller, als brillanter Redner, als Experte für einfach alles. Sein Outing trifft den realexistierenden Sozialismus daher umso schwerer.

Doch nichts für ungut: Gregor Gysi ist weder ein brillanter Redner noch großer Vordenker. Seine Vorstellung von Freiheit bezieht sich auf materielle Freiheit, nicht die individuelle. Sein Gerede von Frieden und sozialer Gerechtigkeit ist völlig Links-populistisch und oberflächlich. Er hätte längst großes Leisten können und die Einführung des Euro scheitern lassen, aber damals enthielt er sich und hielt selbige Klappe, die er anschließend so weit aufriss, um darauf hin zu weisen, dass er schon immer gesagt habe, dass der Euro keine tolle Idee sei.

Gregor Gysi ist nicht in der Lage zu agieren, sondern kann nur reagieren. Bezüglich des NSA-Abhörskandales, behauptete er dem Sender Phönix gegenüber und dem Tagesspiegel später, dass der Besatzungsstatus weiterbesteht:
"...Dann würde ich gern mit den USA verhandeln, dass sie schnellstens ihre Atomwaffen aus Deutschland abziehen. Das Besatzungsstatut muss endlich aufgehoben werden." Quelle
Noch schlimmer sollte es für unsere deutschen Qualitätsmedien sein, dass die jeweiligen anwesenden Journalisten da nichts hinterfragten.

Nun seit dem jedenfalls, ist er Ehrenbürger von Sonnenstaatland und wird dort als Volksheld gefeiert. Das alles nur, weil er, wie so oft, Quatsch redete. 

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