Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Montag, 30. November 2015

Der Unrechtsstaat, die Juden und was meint Die Linke?

Ob die Urheber dieser Graffiti wussten, wie sehr sie der
Wahrheit nahe kamen ist unbekannt. Doch gewiss taten sie es
aus Provokation, nicht weil sie Detailwissen hatten.
Mehr dazu hier
Das es mit der Entnazifizierung in der DDR nicht so weit her war und de facto über den Status eines Lippenbekenntnisses nicht hinaus kam, wissen meine Stammleser inzwischen. Doch neben der großen Politik der SED Regierung, heißt heute Die Linke, gab es alltägliche Vorfälle, die sehr genau untermauern, dass die DDR nur eine light Version des Dritten Reiches war.

Es war im Jahre 1970, als drei ehemalige Inhaftierte des KZs Sachsenhausen, ein Denkmal für das Außenlager Jamlitz stiften wollten. 

Doch da trafen sie auf das erste Problem im real existierenden Sozialismus. Denn der staatlich verordnete Antifaschismus erlaubte es nicht der Ermordeten in Jamlitz zu gedenken. Die Vermutung war zunächst, es habe damit zu tun, dass die Rote Armee das KZ Jamlitz von den Nazis übernommen hatte. Im Speziallager Nr. 6 des NKWD (Vorläufer des KGB) wurden zwischen September 1945 bis April 1947 mehrere Tausend Deutsche ermordet, die der sowjetischen Besatzungsmacht als Feinde des Kommunismus erschienen. Das theatralische daran war, dass viele der Inhaftierten des bolschewistischen KZ's bereits bei den Nazis hier eingesessen hatten. Offenbar wollte die DDR-Führung keine Diskussionen aufkommen lassen. Es war der typische Umgang der UdSSR und DDR-Kommunisten mit den Nazis, die Namen wurden geändert, aus Konzentrationslager wurde Speziallager und dann wurde behauptet: Das hat nichts mit den Nazis zutun. In der Linken Verteidigung sind dabei die Begriffe willkürlich austauschbar, es passt dennoch. (siehe auch: Wer erfand das vergasen?)

Doch dann stießen die drei Ex-Häftlinge auf Hinweise zu einem bis dato unbekannten Massengrab, beim Dörfchen Staakow. Häftlinge waren im Februar 1945 von der SS ermordet worden. Nun kamen die DDR-Behörden nicht darum herum, sich der Sache anzunehmen. Sie stießen dabei auf die Überreste von 577 ermordeten Juden.

An diesem Moment begann die Geschichte seltsam zu werden. Der Vermerk des Generalstaatsanwalt in Ost-Berlin machte stutzig. In der Akte wurde mitgeteilt:
"Die Opfer bei Staakow weisen zum Teil viel Zahngold auf. Dieser Faktor darf bei einer Umbettung nicht ganz unbeachtet bleiben."
Die Stasi nahm sich der Leichen an und 1080 Gramm Zahngold ab. Anschließend wurden die Leichen, entgegen dem jüdischen Gesetz, eingeäschert. Die Stasi informierte den Generalstaatsanwalt, dass das Gold am 2. Juni 1975 der Abteilung Finanzen übergeben wurde.

Das interessante daran ist, der organisatorische Ablauf, der ganz der Routine der Nazis entsprach. Seinerzeit hatte SS-Hauptsturmführer Bruno Melmer, ab 1942, 76 Mal Zahngold abgeliefert, bei der Reichsbank. 

Auch diese Szene ist nur ein Beispiel für einen Staat, der gemäß Genosse Gregor Gysi kein Unrechtsstaat war. Hauptsächlich und das hat sich bis heute nicht geändert, versteckte die DDR ihren Antisemitismus hinter einem Anti-Zionismus, wobei es sich ebenso lediglich um ein Umbenennen des selben Produktes handelte. Der einstige DDR-Außenminister Lothar Bolz verlangte von der Regierung Adenauer tatsächlich, dass die BRD keine Entschädigungen an Juden mehr leiste und das Geld Ägypten gebe. Ein Staat, der vom panarabischen Sozialismus dominiert war, dessen Präsident Nasser für den Nazi-Geheimdienst gearbeitet hatte und eine Armee geschaffen hatte, die von angeheuerten Nazi-Kriegsverbrechern organisiert worden war, um den Staat der Juden zu vernichten. Und auch der DDR war das alles bekannt, denn Moskau selbst stellte Militärberater für den 6-Tage Krieg.

Im Zuge des besagten Krieges trat die DDR-Regierung eine höchst bedenkliche antisemitische Medien-Hetze los, die sie als Anti-Zionistisch umetiquettierte. 

Auch beim Gedenken an die Opfer des Hitlerregimens gilt es genau zwischen den Zeilen zu lesen. Zwar wurde die Ermordung der Juden erwähnt, doch das war es dann auch schon. Eine genaue Behandlung des Holocaust, zum Beispiel in der Schule, gab es nicht. Hervorgehoben wurden die kommunistischen Opfer Hitlers, die sich auf ein paar Tausende beschränkte, deren Schicksal in den Gefängnissen, denn die wenigstens kamen in ein KZ, ungleich milder als die aus ethnischen und religiösen Motiven her inhaftierten. Die DDR-Mahnmahle zeigten den obligatorischen roten Winkel, mit dem im KZ politische Gefangene gekennzeichnet wurden. 

Ganz zu Schweigen für die Unterstützung der DDR für die Unterstützung arabischer Terroristen. Wie die Hamas, deren Forderungen einen weltweiten Holocaust beinhalten. 1946 bereits wurde der erste jüdische Friedhof in der DDR geschändet (Salzwedel bei Magdeburg). Das wiederholte sich später viele Male.

Diese Tatsachen stehen im kompletten Widerspruch von Gregor Gysi, der meinte die DDR war kein Unrechtsstaat. Gegenüber hagalil wies er sogar frech daraufhin, dass seine Großeltern ja Juden gewesen waren.

siehe auch:
Jüdin gegen deutsche Nazis
Pax Christi
Deutsche und Israelis haben den selben Feind
Konsequent sozial. Für Demokratie und Frieden
Pallywood
Gaza Flottile humanitärer Einsatz? Oder Anti-Israel?
Rotkäppchen bestreitet den Antisemitismus bei Die Linke.
"Terrorismus ist der Krieg der Armen" Jürgen Todenhöfer
Die deutsche Linke und die Palästinenser
Juden oder Israeli?
10 islamische Kardinallügen über Israel

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