Samstag, 24. Oktober 2015

Die Muslim Bruderschaft

Der Orginalartikel wurde von mir der Jüdischen Virtuellen Bibliothek entnommen und übersetzt. Juden in Deutschland sollen erkennen, wie Juden anderswo den Sachverhalt beurteilen und sie hier in Deutschland von linken Demagogen an ihren natürlichen Feind verkauft werden.

Die Muslimbruderschaft - auch genannt Muslimbrüder oder Die Gesellschaft der Muslimbrüder (Arabisch; جمعية الأخوان المسلمون Jamiat al-Ikhwan al-muslimun) - ist eine islamische Organisation mit einer politischen Annäherung zum Islam. Diese wurde 1928 in Ägypten gegründet, durch den Kleriker Hassan al-Banna, nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches. Trotz zahlreicher Behauptungen das die Organisation Gewalt ablehnt, wird die Bruderschaft oft als Wurzel des islamischen Terrorismus gesehen. 

  • Ideologie und Methodologie
  • Struktur
  • Geschichte
  • Arabischer Frühling Revolution

Ideologie und Methodologie

Symbol der Muslimbruderschaft
Gemäß des Gründers al-Banna, "Ist es die Natur des Islam zu dominieren, nicht um dominiert zu werden, um sein Gesetz über alle Nationen zu verhängen und seine Macht auszudehnen über den ganzen Planeten". Deshalb wendet sich die Muslimbruderschaft gegen alle säkularen Tendenzen der islamischen Nationen und will eine Rückkehr zu den Lehren des Koran. Die Bruderschaft weist alle weltlichen Einflüsse strikt ab und ebenso Suffismus. Mitglieder der Muslimbruderschaft organisieren Veranstaltungen für Gläubigentreffen in Sportclubs zur Sozialisierung.

Das Motto der Organisation: "Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Koran ist unser Gesetz. Jihad ist unser Weg. Sterben auf dem Weg Allahs ist unsere höchste Hoffnung."


Jihad & Terrorismus

Ein wichtiger Gesichtspunkt der Ideologie der Muslimbruderschaft ist die Heiligung des Jihad, so wie in der Fatwa von 2004 von Scheich Yusuf Al-Qaradawi, in der es zur religiösen Pflicht der Muslime gemacht wird US Bürger im Irak zu töten. al-Banna schrieb. dass die Flagge des Islam wieder in der Territorien gehisst werden muss, die einst vom Islam beherrscht wurden: 
"So Andalusien (Spanien), Sizilien, der Balkan, der italienischen Küste, sowie die Inseln des Mittelmeeres sind alle muslimischen mediterranen Kolonien, und sie müssen in die Umarmung des Islam zurückzukehren."
Die Bruderschaft wird von vielen im Mittleren Orient und im Westen auch als Wurzel des islamischen Terrors gesehen. 2005 schrieb der ehemalige Bildungsminister von Kuwait, Dr. Ahmad al-Rabi, in der im saudischen Besitz befindlichen Zeitung Asharq:
"Der Beginn allen religiösen Terrorismus, wie wir ihn heute erleben, beruht auf der Ideologie der Muslimbruderschaft ... all jene die arbeiteten mit bin-Laden und Al-Qaida handelten unter dem Mandat der Muslimbruderschaft."
In der Tat, die Muslimbruderschaft verurteilte nicht nur die Tötung von bin-Laden durch die USA im May 2011, sie erleichteret auch das Wachsen von al-Qaida. Abdullah Azzam, Mentor von bin-Laden, kam aus der Muslimbruderschaft in Jordanien; Ayman al-Zawahiri, Stellvertreter bin-Ladens, kam aus der ägyptischen Muslimbruderschaft; Khalid Sheikh Mohammed, Planer der Anschläge vom 11.9. (2001), wuchs auf in der Muslimbruderschaft von Kuwait.

"Befreit Jerusalem"

Die Muslimbruderschaft-Führer drängen ihre Anhänger dazu Palästina zu errichten und Jerusalem zu retten. Zum Beispiel im Juli 2012, der General der Bruderschaft Muhammad Badi' erklärte in seiner Predigt:
"Jeder Muslim muss handeln um Jerusalem von den Besatzern zu erretten und Palästina [zu befreien] von den Klauen der Besatzung. Das ist eine persönliche Pflicht jeden Muslims. Sie müssen am Jihad teilnehmen durch Geld [spenden] oder ihrem Leben [opfern]."
In einer anderen Predigt sprach Badi' ähnlich:
"Wie glücklich werden die Muslime sein, wenn alle Muslimherrscher die Palästinasache zu einer Hauptangelegenheit machen und [wenn] die Herrscher und Subjekte (Muslime) sich wirklich darauf konzentrieren mit dem einzigen Ziel der Wiederherstellung der Al Aqusa Moschee, sie retten vor dem Schmutz der Zionisten, und islamische Herrschaft über das geliebte Land Palästina erlangen."
2010 äußerte sich al-Badi' ähnlich:
"Palästina wird nicht durch Hoffnung und Gebete befreit, aber durch Jihad und Opfer."
Die Muslimbruderschaft ist unentwegt bemüht ihre Konzepte in Ägypten und dem Mittlerenosten zu verbreiten, um mehr Anhänger zu gewinnen. Sie arbeiten dazu unter einbeziehung jedes Soziallevels: Schulen, Universitäten, Moscheen, Politik und professionellen Büros. Eine Hauptstrategie der Bruderschaft ist es über ein weit verzweigtes Netzwerk von sozialen und karitativen Organisationen ihre Mitglieder-Basis auszubauen, Vertrauen zu erlangen und Islam zu demonstrieren in allen Lebensaspekten.

Struktur

Die Bruderschaft hat Ableger in 70 Staaten und Territorien, inklusive der Hauptkontigente in Ägypten, Syrien, Gaza, Lybien, Tunesien und Jordanien. Sie unterhalten aktive Zweige in Großbritannien, Frankreich und einer großen Zahl anderer europäischer Länder, genauso wie in den USA.

Die Bruderschaft beansprucht Anteil an den meisten Pro-Islamischen Konflikten zu haben. Von den arabisch-israelischen Kriegen und dem algerischen Unabhängigkeitskrieg bis zu gegenwärtigen Konflikten in Afghanistan und Kashmir genauso wie in der Arabischer Frühling Revolution der ganz Nordafrika durchläuft.

Die ägyptische Bruderschaft existiert als hauptsächlich soziale Organisation mit Untergrundpolitik und militärischen Flügel aufgrund des heftigen Widerstandes gegen Hosni Mubarak. Aus der Revolution von 2011 erstand die Bruderschaft erneut, und erhielt 36 % der Wählerstimmen für das neue Parlament und schafften, dass ihr Kandidat Mohamed Morsi die Präsidentschaftswahl gewann.

Außerdem gewinnt die Bruderschaft Zuspruch in der politischen Sphere. Zum Beispiel in Tunesien, die Ennahda, Zweig der Muslimbruderschaft, wurde 1981 gegründet, verboten 1992 aber erwarb die Kontrolle über die tunesische Regierung in den jüngsten Wahlen, erhielten 89 von 217 Sitze in der Verfassungsgebenden Versammlung, die meisten jeder Partei. In Marokko, die Bruderschafts Gerechtigkeit und Entwicklungspartei (PJD) gewann 107 von 395 Sitzen und erhielt 12 von Morokkos 31 Kabinetsposten inklusive den des Premierminister. In Jordanien, die politische Partei der Muslimbruderschaft Islamische Aktions Front, ist eine potenzielle Herausforderung der Regierung. In Syrien übernimmt die Muslimbruderschaft eine Führungsrolle im Bürgerkrieg und ist in der Lage die Kontrolle zu übernehmen sollte Bashar Assad aus der Regierung gedrängt werden.

Geschichte

Die Muslimbruderschaft begann als religiöse und soziale Organisation in Ägypten, deren Mitglieder den Islam als Weg des Lebens wählten. Viele syrische Unterstützer gründeten ihre eigenen Ableger in Syrien, einer von diesen war die Aleppo Niederlassung, gegründet 1935. Die Niederlassung in Aleppo wurde zum syrischen Hauptquartier. Die Bruderschaft expandierte ihre politischen Verwicklungen bis zur Partei der Muslimbruderschaft, Hizb al-Ikhwan al-Muslimun

Der Bruderschaft Gründer, al-Banna, war ein devoter Verehrer von Adolf Hitler und dem Nazi Regimen. Während der 1930-er wurde die Bruderschaft in ihrer Natur politischer und eine offizielle politische Gruppierung 1939. Über die Jahre entwickelte die Organisation eine Apparatur zum militärischen Training seiner Gefolgsleute und zum Terror gegen ägyptische Kopten-Christen und Staatsangestellte zu forcieren. 

1942, während des 2. Weltkrieges, Hassan al-Banna gründete mehr Ableger der Bruderschaft in Transjordanien und Palästina. Das Hauptquartier des syrischen Ablegers wechselte nach Damaskus 1944. Nach dem 2. Weltkrieg ergriffen die ägyptischen Mitglieder gewalttätige Aktionen gegen König Farouk's Regierung. Als die Organisation verboten wurde in Ägypten, gingen Hunderte nach Transjordanien. Viele nahme auch im arabisch-israelischen Krieg von 1948-1949 teil. 

Die ägyptische Muslimbruderschaft unterstützte Anfangs Gamal Abd an-Nasser's säkuläre Regierung und kooperierte with ihr, widerstand aber der Beeinflussung durch den linken Flügel. Ein Muslimbruder ermoderte den ägyptischen Premieminister Mahmud Fahimi Nokrashi am 28. Dezember 1948. Die Bruderschaft wurde verboten und al-Banna selbst getötet durch einen Regierungsagenten in Kairo im Februar 1949.

Muslimbruder Abdul Munim Abdul Rauf versuchte angeblich Nasser am 26. Oktober 1954 zu töten. Die Bruderschaft wurde erneut verboten und über 4000 Mitglieder verhaftet, inklusive Sayyid Qutb, der später der einflußreichste Intellektuelle der Gruppe wurde. Er schrieb einflußnehmende Bücher während der Haft. Mehr Mitglieder gingen nach Jordanien, Libanon, Saudi Arabien und Syrien.

Die Organisation war gegen die Allianz Ägyptens mit der UdSSR zu dieser Zeit und gegen die kommunistische Einflussnahme auf Ägypten, angeblich wurde sie damals durch die CIA unterstützt.

Nasser legalisierte die Bruderschaft erneut 1964 und entließ Gefangene. Nach weiteren Mordversuchen gegen ihn, ließ er 1966  Anführer exekutieren und viele andere inhaftieren. 

Nasser's Nachfolger in Ägypten, Anwar Sadat, versprach Reformen und das er die Sharia einführen werde. Wie auch immer, Sadat's Friedensvertrag mit Israel 1979 verärgerte die Bruderschaft, was zu seiner Ermordung 1981 führte.

In den 1950-er Jahren unterstützten Jordanische Mitglieder König Hussein von Jordanien gegen die politische Opposition und gegen Nasser's Versuch ihn zu stürzen. Als der König politische Parteien 1957 in Jordanien verbot, war die Bruderschaft ausgenommen.

Die syrische Niederlassung war die Nächste im Verboten werden, als Syrien Ägypten zur Vereinigten Arabischen Republik 1958 beitrat. Die Bruderschaft ging in den Untergrund. Als Syrien die UAR 1961 verließ, gewann die Bruderschaft 10 Sitze in den nächsten Wahlen. Wie auch immer, die Ba'th Partei zwang sie 1963 erneut in den Untergrund, genauso wie alle anderen politischen Gruppen.
Die Amtseinführung von Hafez al-Assad, einem alewitischen Muslim, als syrischer Präsident 1971 verärgerte die Bruderschaft noch mehr, da die Mehrheit der Muslime Alewiten als wahre Muslime sehen. Zuerst versuchte Assad diese zu beruhigen, aber erzielte nur geringe Fortschritte. Assads Unterstützung der Maroniten im libanesischen Bürgerkrieg zog die Wiedererklärung des Jihads durch die Bruderschaft nach sich. Sie begannen eine Serie von Angriffen und terroristischen Aktionen. 1973 töteten sie 83 Aleviten-Kadeten in der Artillerie Schule von Aleppo. Assad versuchte sie zu beruhigen durch Änderungen unter seinen Beamten und der Entlassung politischer Gefangener, was aber nicht half. Schließlich war das Heer gezwungen die Ordnung durch Gewalt herzustellen.

Ein Mordversuch gegen Assad am 25. Juni 1980 brachte das Fass zum überlaufen. Assad ließ das syrische Parlament die Mitgliedschaft in der Bruderschaft zu einem Kapitalverbrechen erklären und hetzte die Armee auf sie. In der Operation die bis Februar 1982 dauerte rottete die syrische Armee die Bruderschaft praktisch aus und tötete eine unbekannte aber große Anzahl von Leuten im Hama Massaker. Der syrische Zweig verschwand und die Überlebenden flohen um anderen islamischen Organisationen in anderen Ländern beizutreten. 

Der saudi-arabische Zweig überzeugte König Ibn Saud davon, sie eine islamische Universität in Medina 1961 zu eröffnen. Nach dem 6-Tage Krieg 1967, spaltete sich die Bewegung in Moderate und Radikale. Die Reste in Syrien riefen den Jihad gegen die Führer der Ba'th Partei. König Hussein erlaubte dem jordanischen Zweig militärisches Training der Bruderschaftsrebellen in Jordanien zu betreiben.

1973 erlaubte die israelische Regierung dem Lokalen Führer Ahmad Yassin soziale, religiöse und wohlfahrt Institutionen für palästinensische Muslime zu betreiben. 1983 wurde er verhaftet wegen illegalen Tragen von Feuerwaffen und zu Gefängnis verurteilt. Als er 1985 entlassen wurde wurde er populärer als vorher. Als die erste Intifada 1987 begann, wurde er zu einem der Gründer der Hamas.

1984 wurde die Muslimbruderschaft teilweise in Ägypten wieder zugelassen, als religiöse Organisation, aber wurde unter strende Auflagen der Sicherheitskräfte gestellt. Aber blieb ein Problemherd.

1989 der politische Flügel der jordanischen Bruderschaft, die Islamische Aktionsfront, gewann 23 von 80 Sitzen im Jordanischen Parlament. König Hussein versuchte ihren Einfluss zu beschneiden, in dem er das Wahlgesetz änderte., aber bei den Wahlen 1993 wurden sie die stärkste Fraktion im Parlament. Sie waren entschiedene Gegner des jordanisch-israelischen Friedensvertrages von 1994.

In den frühen Tagen des sowjetisch-afghanischen Krieges wurde die Muslimbruderschaft als Teil der afghanischen anti-kommunistischen Opposition erkannt.

Die Wiederstandsbewegung in Afghanistan formierte sich entgegen der Linken Politik von König Zahir Shah.

Die russische Regierung erklärte die Muslimbruderschaft zur Schlüsselkraft in der laufenden Tschetschenischen Revolte. Russische Beamte beschuldigten die Muslimbruderschaft für den 27. Dezember 2002 ein Selbstmord-Autobombenattentat auf die Hauptgeschäftsstelle der von Rußland unterstützten Regierung in Groyny, Tschetschenien zu planen.

Weil die Muslimbruderschaft nun als eine moderatere Gruppe als andere Islamische Organisationen die im Mittleren Osten gesehen wird, wie etwa al-Qaida, und an freien Wahlen in anderen Staaten teilnahm wurden sie wieder zugelassen. Nachrichten der Gruppe der Hauptanführer haben klar gemacht, das sie an Militanz festhält. Im September 2010, Muhammad Badi' hielt eine Predigt in welcher er sagte:
"... die Verbesserungen und Aänderungen das die [muslimische] Nation sucht, kann nur durch Jihad und Opfer und durch erstehen einer Jihad-Generation, die dem Tod verfolgt, wie die Leben der Feinde erreicht werden."
Im Versuch ihre militanten islamischen Regeln vor westlichen Beobachtern zu verbergen, entfernte die Bruderschaft das Organisationsreglement von ihren Haupt Webseiten in englischer Sprache, Mitte Februar 2011. Das Reglement, welches erreichbar blieb für arrabisch sprechende Besucher, war lange Quelle von Diskussionen und Debatten, weil das Ziel der Gruppe die Errichtung eines Islamischen Staates blieb und die Vereinigung der Muslime auf aller Welt. Zum Beispiel Sektion E des Reglements:
"Wir haben zu arbeiten an der Errichtung des Islamischen Staates, welches darauf abzielt, eine effektivere Umsetzung des Islams und seiner Lehren zu erreichen."
Ebenso Sektion G liest sich folgendes:
"Die wahre Unterstützung einer globalen Kooperation im Einklang mit den Bestimmungen der islamischen Sharia ... und konstruktive Teilnahme am Bilden einer neuen Basis menschlicher Zivilisation die durch die allgemeinen Lehren des Islams gesichert ist."

Arabischer Frühling Revolution

Im Januar 2011 brachen Unruhen in den Strassen von Kairo aus und schnell war das ganze Land in Revolution. Schnell benannte der Arabische Frühling, die Revolte in Ägypten führt wahrscheinlich [Anmerkung: Sie tat es tatsächlich] zum Sturz von Präsident Hosni Mubarak und die Möglichkeit das letztlich Demokratie im Land einkehrt. Während der ersten wenigen Monate der Revolution, die Bruderschaft wahrte ein überraschend geringes Profil unter den Protesten in den Straßen und in Kairos jetzt berühmten Tahrir Square, jedoch, öffentliche Meinungsumfragen im Zuge des Mubarak-Rücktrittes haben einen Anstieg des Zuspruchs für die Bruderschaft von 75 % gezeigt.

Bevor Mubarak offiziell zurücktrat, unterstützte die Bruderschaft anfangs Mohamed El Baradei in der Führung der oppositionellen Kräfte gegen die Regierung. Demonstranten der Muslimbruderschaft, bezogen sich auf Leute wie El Baradei als "hamir al-thawra", Esels der Revolution, was darauf hindeutet, das sie hoffen diese Leute der Revolution für ihre eigenen Interessen nutzen zu können.

Im Juni 2011 die ägyptische offizielle Nachrichtenagentur erkannte die Muslimbruderschaft als legitime Partei an, zum ersten Mal seit sie 1954 verboten wurde. Anerkannt als die Freiheits- und Gerechtikkeitspartei (FJP), die Bruderschaft erhielt die Erlaubnis an Parlamentswahlen teilzunehmen, die für Ende 2011 geplant waren. Abdel Moneim Abul Futuh ein Senior-Mitgliedder Bruderschaft, gab bekannt das er als unabhängiger Präsidentschaftskandidat an den Wahlen teilnehme, nachdem islamistische Gruppen beschlossen keinen Kandidaten aufzustellen. 

In 2 Runden parlamentarischer Wahlen gegen Ende 2011, die FJP der Bruderschaft schafte es die Erwartungen des Westens zu überbieten und errang 36,3% der allgemeinen Stimmen. Zusammen mit der ultra-rechten Salafi al-Nour Partei, die 28,8 % der Stimmen gewann, Agyptens beide führende Islamparteien gewannen über 2/3 der Stimmen für Parteilisten in der zweiten Runde, für ein Parlament welches eine neue Verfassung ausarbeiten soll, nach Jahrzehnten autokratischer Herrschaft.

Im Januar 2012 FJP's Stellvertretender Vorsitzender und das Bruderschaftsmitglied Dr. Rashad Bayoumi erzählten der arabischen Tageszeitung al-Hayat in einem Interview, dass Ägyptens Muslimbruderschaft wird nicht Israel anerkennen "unter keinen Umständen". Als sie gefragt wurden was notwendig wäre für die Regierung in Ägypten Israel anzuerkennen, Bayoumi antwortete mit den Worten: 
"Das ist keine Option, wie auch die Umstände sind, wir werden Israel niemals anerkennen. Es ist ein besetzender krimineller Feind."
Der stellvertretende Parteiführer betonte während des Interview. dass kein Mitglied der Muslimbruderschaft sich jemals mit Israeliten zu Verhandlungen treffen würde.
"Ich werde mir selbst nicht erlauben mich mit Kriminellen zusammen zu setzen."
Die FJP gab kürzlich bekannt sie werde keinen Kandidaten für die Wahl des Präsidenten aufstellen, Im März 2012 die Partei der Bruderschaft verkündete das Khairat El-Shater, ein Ingenieur und Geschäftsmann, würde ihr offizieller Repräsentant sein. Im April, wie auch immer, das Oberste Präsidentschaftswahlkommitee disqualifizierte El-Shater von der Kandidatur wegen schwerer krimineller Vorwürfe gegen ihn.

Als Antwort zur Aussetzung von El-Shater, ernannte die FJP Mohamed Mursi zum neuen Kandidaten im April 2012. Musi ein lebenslanges Mitglied der Bruderschaft, diente als Mediensprecher der Bruderschaftsführung, bevor er beauftragt wurde ihre politische Partei zu führen.

In der ersten Runde der Wahlen im May 2012 Mursi erwies sich als einer der beiden Spitzenkandidaten, mit 24,8% der Stimmen und qualifizierte sich für die letzten Wahlen, die auf den folgenden Monat angesetzt wurden.

Im späten Juni 2012 eine Woche nach Ende der Wahlen zwischen Mursi und dem säkularen Kandidaten Ahmed Shafik bestätigten offizielle Meldungen das Mursi 51,7 % der Stimmen erreichte und damit die Präsidentschaft gewann, was ihn zum ersten Kandidaten einer islamischen Partei machte der Staatschef eines arabischen Landes wurde. Er wurde Ägyptens 5. Präsident und erster von außerhalb des Militärs.

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