Sonntag, 11. Oktober 2015

Die besorgten Familienväter

Zum Artikel der Süddeutschen Zeitung
Man ist von den gleichgeschalteten Medien ja bereits viel Schmarrn gewöhnt. Gerade dauer berieselt wird das Volk Tag für Tag vom Schwachsinn der Propaganda von der Mafia der Neoliberalen und Linken im Verbund. (Linke Asylmafia, so macht man richtig Kohle)
Und tatsächlich könnte man gerade zu wahllos eine x-beliebige Zeitung aufschlagen und wird sofort fündig. Heute traf das wiedermal die Süddeutsche Zeitung, geradezu der Klassiker, der Schmierblätter. Hier versucht uns nun der neu-deutsche Journalismus zu erklären, warum der Herr Adnan Ghnema allein bei München lebt und seine Familie in Syrien starb. Der Herr Ghnema verfolgte die Agonie seiner Familie via Facebook. WOW! Wofür Facebook alles gut ist! (Facebook Zensur mit Stasi Spitzeln, Bizarre Gemeinschaftsstandards auf Facebook, Die Spitzel von Facebook, Facebook Falle, Seltsame Gemeinschaftsstandards auf Facebook)


Und der Ghnema aus Syrien ist auch nicht der einzige besorgte Familienvater. Da gibt es inzwischen Tausende syrischer Familienväter, die in Sicherheit in Deutschland, mit dem nagelneuen Smartphone in der Hand, ihre Besorgnis dem sich fragenden deutschen Michel erklären, während der Deutsche sich fragt: Warum sind die hier? Ich weis nicht, aber was wurde eigentlich aus der guten alten Sitte: Kinder und Frauen zu erst?
Die besorgten syrischen Familienväter, von denen es ja schon sehr viele gibt, haben auch alle den selben Gesichtsausdruck. Tschuldigung wenn ich es frei Schnauze heraus sage, aber dieser Blick hat nichts mit Besorgtheit zu tun, eher mit bedeppert. Er wurde freilich einstudiert. 
Doch ja, man muss verstehen, das der Mann in einer islamischen Gesellschaft das non plus ultra, das schützenwerteste Gut ist. Ja das ist nicht so wie bei den Ungläubigen, mit ihrer verdammenswerten jüdisch-Christlichen Weltanschauung. 
"Frauen und Kinder zuerst? Ha, Ha, Ha, Allah sei davor." 
Bild: Wieland Schneider
Und warum will der ungläubige Michel denn nicht glauben, das die Gefahr für die zurückgelassene Familie der syrischen Familienväter real ist?! Wie wenig emotionelles Einfühlungsvermögen der Deutsche doch hat. Links, das Bild eines der Kinder im Kriegsgebiet, von einem der besorgten syrischen Familienväter mit ihrem Smartphone. Es muss doch jedem einleuchten, das so eine Flucht schon für ein Kind an sich eine Strapaze ist, der Herr Ghnema  versicherte es nochmals da in der Süddeutschen Zeitung, die uns die Welt erklärt. Insbesondere wenn Beine und Arme fehlen.
Und es muss doch jedem einleuchten, dass die Frauen in Syrien bleiben müssen, denn wer soll sonst kämpfen?

Ich frage mich immer bei diesen Artikeln, der deutschen Qualitätspresse, ob sich der Chefredakteur morgens aus dem Bett erhebt und sich fragt: 
"Na, wie könnte ich denn heute die Öffentlichkeit verarschen?"
Ich meine, ist das ernst gemeint? Oder Realsatire, was die Süddeutsche da rauslässt? Ich bin mir da noch nicht so sicher. 
Entschuldingung Herr Adnan Ghnema und alle anderen besorgten Familienväter mit Smartphone, für mich seit ihr das erbärmlichste Gesindel und eine Schande des männlichen Geschlechtes.
Bei allen berechtigten Sorgen Herr Ghnema, so eine Flucht birgt freilich Gefahren in sich (darum nennt man es auch Flucht und nicht Butterfahrt zum Bazar in Istanbul), aber meinen Sie nicht, das die Gefahren vor Ort genauso existieren, sogar gravierender und mit einem höheren Risiko verbunden? 
Bei allem Respekt und ich versichere ihnen, der ist in dieser Situation nicht sehr groß, als jemand der Jahre lang mit echten Flüchtlingen zutun hatte, macht man mir kein X für ein U vor. Und schon gar nicht die SZ. Ihresgleichen ist nicht nur verabscheuungswürdig, sie sind auch eindeutig ein Betrüger. Warum? Da kann ich auf ein umfangreiches Repertoire an Erfahrungen mit Flüchtlingen zurückgreifen:

Es ist für einen besorgten Familienvater vollkommen unnormal, dass er seine Familie zurücklässt. Außer er weis sie an einem sicheren Zufluchtsort. Da dies in ihrem Fall ja nicht zutraf, handeln sie wie ein Soziopath, dem das Leid seiner Nächsten am Arsch vorbei geht. Oder, er ist der größte Feigling von dem ich je gehört habe, oder, was wohl das wahrscheinlichste ist, er ist ein Lügner.
Sagen sie mir doch mal eines Herr besorgter Familienvater, wenn sie Angst hatten, im Mittelmeer zu kentern, warum flüchteten sie nicht nach Saudiarabien? Erst küzlich präsentierte doch Deutschlands ehrenwerte Presse, dass bei den Saudis ein Flüchtlingslager für 2 Millionen Personen völlig leer steht.

Man würde immer die Risiken, die eine Flucht mit sich bringt, riskieren, denn die Gefahren im Kriegsgebiet sind ungleich größer. Desweiteren, der Mensch in Angst und Panik, würde gar nicht soweit vorausdenken. In einem Überlebenskampf deknt man nur den nächsten Schritt vor, denn die Situationen ändern sich in Kriegsgebieten sehr schnell und man muss umdisponieren. Man rettet sich nur von Moment zu Augenblick und überlegt dann den nächsten Schritt.
Die Ungewissheit über seine Familie ist für einen Familienvater eine extreme psychologische Belastung. In solchen Momenten der Lebensgefahr neigt man allerdings dazu sein Umfeld unter Kontrolle haben zu wollen. Was das Fehlen der Angehörigen nicht zulässt.
Es gibt freilich viele Fälle, wo die Familien während der Flucht getrennt werden, eben aus unkontrollierbaren Umständen heraus. Daher die Notwendigkeit des Flüchtenden sein Umfeld kontrollieren zu wollen. Doch das ist freilich etwas anderes, denn die Leuten begannen die Flucht gemeinsam. Und noch während der Flucht neigen besorgte Familienväter dazu, die Flucht zu unterbrechen und beginnen ihre Angehörigen zu suchen.

Summasumarum Herr Ghnema , nicht nur als Mann und besorgter Familienvater, der weis was Flucht und Lebensgefahr bedeutet, finde ich Sie äußerst peinlich. 



Kommentare:

  1. die gleichen überlegungen bewegten mich vor ca. einem jahr dazu, herrn oppermann eine mail zu schicken. er hatte damals öffentlich sinngemäß geäußert, dass sich das mit den kriegsflüchtlingen ja eigentlich ganz gut trifft, denn wir brauchen tüchtige zuzügler als arbeitskräfte in deutschland. meine frage, wieso er den leuten einfach ihr recht auf die eigene heimat abspricht statt sie zum befreiungskampf zu ermutigen und in irgendeiner form dabei zu unterstützen, blieb wie all die anderen kontaktversuche bei seinen politkollegen auch...unbeantwortet.

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  2. Das ist doch schon mal eine ganz neo-liberale Denkweise, einem geschundenen Land die Arbeitskräfte wegzunehmen.
    Aber es geht dabei natürlich um ganz andere Sachen, als nur neo-liberale Politik. Der Moslem ist eine Waffe. Ich selbst habe mal in Marokko, Ägypten, Libanon und Irak gelebt. Die einzigen, mit denen man klar kommt, sind nicht muslimische Araber. Sobald es Muslime sind, wird denen das Hirn weggeätzt. Ich empfehle niemanden neben einen "guten" Muslime zu leben. Ich weigere mich nun auch seit 30 Jahren ein muslimisches Land zu betreten. Für mich sind die eine der Geißeln der Offenbarung. Ich stimme Pamela Geller völlig zu. Zu Kontakt aufnahmen zu Politikern muss ich sagen, dass ich vergangene Woche mit dem Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Brodkorb (SPD, ehemaliger Marxist) sprach, zur Aufnahme von Flüchtlingskindern. Und muss sagen, das dies ein sehr angenehmes Gespräch war. Aus dem resultierte dann auch, dass er anwies Kinder mit Krätze oder anderen Krankheiten, nicht ins Schulgelände zu lassen und ebenso bei extremistischen Auffälligkeiten. Ich selbst habe Jhrelang in Sozialprojekten von Lateinamerika gedient. Ich war bei den Migranten an der La Bestia, z.B. und weis bei diesen Thematiken sehr wohl was los ist. Mir scheint es nun so, das man in Europa genauso eine Route etablieren will, wie in den USA. Ich hoffe das Hillary Clinton, kein Demokrat die Wahlen gewinnen wird. Denn die sind in den USA dass, was hier die Linke ist. Hoffentlich wird Ben Carson Präsident, ein sehr intelligenter Gehirnchirurg mit einem brillianten Geist. Ich habe ihn 2005 in New York persönlich kennenlernen dürfen.

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  3. Man muss aber auch bedenken, dass Politiker auch einiges zutun haben. Ihre Post lesen sie selten selbst, sondern eine Sekretärin, die sondiert, nach ihrem gut dünken. Wenn also keine Antwort kommt, muss es nicht immer an böser Absicht liegen.
    Ich gestehe, dass ich selbst auch sondiere. Oftmals werde ich von Leuten angeschrieben, in der Art eines Proll mit verbotenen Zeichen, als Drohung, dann wird behauptet ich nehme die Diskussion nicht an. Nein, in diesem Fall ist es so, dass es unter meiner Würde ist mich mit Gesindel zu streiten. Wenn ich Affen sehen will, kann ich das im Zoo tun, oder auf meiner Finca in Guatemala, wobei diese noch mehr sittliche Bildung zeigen, als die deutsche Basis Linke. Also den Abschaum, den Gregor Gysi als "nette Kerls" bezeichnete. Ich habe weder die Zeit noch die Nerven dazu. Bei Jutta Dittfurth hatte ich es mehrmals getan, aber sobald der widersprochen wird dreht die völlig durch und ist bipolar. Mit diesen Leuten kann man nicht diskutieren, dass ist, als wenn man einem Toten Medizin verabreicht, damit sich seine Gesundheit bessert.

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