Donnerstag, 13. August 2015

Die Deutschland Reihe: I. Die Anfänge des Islam in Deutschland

Vorhergehend: Einleitung

788 empfing Karl der Große in Aachen eine muslimische Gesandtschaft vom Kalifen Harun al-Raschid. Doch obwohl die ersten Frankenherrscher bereits diplomatische Kontakte zur islamischen Welt hatten, nicht zu vergessen zahlreiche militärische Kontakte bezüglich der marodierenden und Eroberungssüchtigem Muslime, die Europa nicht minder wie die Schwarze Pest plagten, beginnt die dauerhafte Etablierung einer islamischen Gemeinde erst recht spät. 
Wenn wir mal absehen von einer Periode im 8. Jahrhundert, wo das große Kalifat über bedeutende Teile Europas herrschte, die vom Frankenreich beansprucht waren. Und in der 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts als sich die Muslime in Schwaben und der Schweiz festsetzten, was zum Heiligen Römischen Reich gehörte. Dann in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts stand Kaiser Friedrich II, einer aus der Dynastie der Hohenzollern unter islamischen Einfluss.
Und in der Schlacht von Tannenberg 1410, wurde der Deutsche Orden besiegt von einem Konglomerat aus Polen, Litauer und muslimischen Lipka-Tartaren.
In der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts begannen sich die Deutschen mit den Türken zu plagen, in erster Linie war Österreich betroffen. Doch dann Mitte des 17. Jahrhunderts vielen die Muslimischen Tartaren auch in Preußen ein.
Es kam zu historischen Höhepunkten, die Belagerung Wiens 1529 und dann erneut 1683, immer von den Türken. Die Türkennot oder Türkengefahr entwickelte sich im ganzen Heiligen Römischen Reich, zu einem Lebensgefühl, ganz ähnlich in der Gegenwart im Bezug zum Islam allgemein.
Viele der damaligen türkischen Kriegsgefangenen wurden getauften und kehrten in die Heimat zurück, infizierten damit das Osmanische Kernland mit dem Christentum. Eine Idee die die deutsche Linke aufgriff und durch besondere Zuwendungen die Muslime zu ihren Ansichten konvertieren will, mit denen sie dann zurückkehren und die dortige Gesellschaft mit ihren verblödeten degenerierten Gesellschaftspolitiken infizieren will.

Von diesem frühen Kontakt Deutschlands zum Islam blieb nichts übrig, außer ein paar wenige alte Gräber, so dass des Mustafa datiert auf 1689 in Brake und in Hannover (Neustädter Friedhof) 1691, von einem Hammet und Hassan.

Mit Mektupçu Azmi Said Efendi kam 1701 der erste offizielle Diplomat der Osmanen in das Heilige Römische Reich. Grund war die Krönung des Hohenzollern Kurfürsten Friedrich von Brandenburg zum König in Preußen, am 18. Januar in Königsberg.
König Friedrich Wilhelm I., dessen Sohn, bekam ein Geschenk von 20 großgewachsenen türkischen Kriegsgefangenen vom Herzog von Kurland. Da dieser den Zeitvertreib pflegte große Soldaten im Regiment der Langen Kerls zu sammeln. Für diese soll er im Dekret zu Potsdam 1731 eine erste Moschee eingerichtet haben. Es war nur ein Saal nahe des Langen Stall in Potsdam. 
Muhammad Salim Abdullah behauptete 1739 erfolgte die erste Gründung einer islamischen Gemeinde in Deutschland. Bei ihm handelt es sich um einen Journalisten und Seniordirektor des 1927 gegründeten Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland in Berlin. Diese sind die Betreiber hinter dem Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, der 1986 gegründet wurde. Er arbeitete mit am Lehrplan des Islamunterrichts in Nordrhein-Westfalen und war mitverantwortlich für die theologische Ausbildung von Muslimen zu Lehrern und Moderatoren im Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen. Er arbeitete auch bei der Deutschen Welle und als Redakteur der Moslemischen Revue des Nachrichtendienstes Islam-Echo und der historischen Studienreihe Zeit Zeichen. Er gehörte zum Islamischen Weltkongress und somit zur Muslimbruderschaft. Und war unter laizistischen Muslimen sehr umstritten. Als Mitbegründer der Christlich Islamischen Gesellschaft (1982) war er einer der Verantwortlichen für diese Sozi-Pfaffen, wie Frau Käßmann, die ein wirres, geradezu kriminelles, Toleranzverständnis vertritt und ihre Theologische Ausbildung gewiss bei Anton Szandor LaVey erhielt.
Die Behauptung Adullahs ist falsch und spricht klare Worte über Geschichtsfälschung im Dienst des Islam. Denn die von ihm selbst genutzten Quellen sprechen alle von einem vorrübergehenden Auffenthalt einger Muslime.
So schreibt Samuel Gerlach (1711-1786) in Collectaneen (nachzulesen in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams aus dem Jahr 1883):
Den 22 großen Türken, welche dem in der Folge unglücklichen Herzog von Curland, in dem Kriege, welchen Russland mit den Türken führte, in die Hände gerathen waren und die dieser Herzog A. 1739 unserm Könige zum Präsent machte, ward, ihren Mohammedanischen Gottesdienst abzuwarten im Königlichen Waysenhause auch ein eigenes Zimmer angewiesen, und wer weiß, was der König mehr getan hätte, wenn er sie hätte behalten wollen, sie wurden aber aus Königlicher Großmut allesamt wieder auf freiem Fuß gestellt und mit Geschenken wieder in ihr Vaterland zurück geschickt.“

1761 kam es zu einem Militärbündnis der Preußen und Osmanen gegen Russland, dieses wurde in Bunzelwitz durch einen Abgesandten unterzeichnet. Umgehend grassierte in Russland das Gerücht, dass der Sultan einen Heiligen Krieg ausrufen werde, um den Preußen beizustehen. Daraufhin desertierten viele Muslime in der zaristischen Armee und liefen zu den Preußen über. Aus ihnen wurde 1762 das Bosniakorps aufgestellt, eine Idee die später Heinrich Himmler wieder aufgriff. Es kam zu weiteren Annäherungen von Seiten der Osmanen, die Preußen lange nicht erwiderte.

Ende des 19. Jahrhunderts und ausgelöst durch Baron Max von Openheim intensivierten sich die deutsch-türkischen Beziehungen. So kam es 1877 zur Eröffnung einer deutschen Botschaft in Istanbul, wohingegen die Türken seit 1763 eine ständige Gesandtschaft in Berlin hatten. Beruhend auf Oppenheim entwickelte die deutsche Militärtätigkeit ein erstaunliches Volumen.

Die erste eigentliche Moschee wurde 1914 gebaut. Die islamische Gemeinde auf deutschen Boden blieb allerdings klein, obwohl sie im frühen 20 Jh. eine gewisse politische Bedeutung erlangte, die sich in der Zeit des Nationalsozialismus zur Katastrophe entwickelte.

Trotz der Geringfügigkeit der islamischen Gemeinde vor dem Dritten Reich, geschah einige sehr bedeutsame Dinge, die bis heute einen Effekt haben und unser Problem verschlimmern, weil die Ursachen nicht richtig erkannt werden. Geschweige denn das eine gescheite Reaktion unserer Volksverräter in der Regierung erfolgen würde. Sie belügen uns. Aber damit verrate ich Ihnen noch nichts Neues.

Es folgt: Die Deutschland Reihe: II. Der deutsche Djihad

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