Eine kleine Hilfe zum Erkennen und Ausstieg aus der sozialistischen Matrix.

Donnerstag, 6. August 2015

Auch Muslime starben im KZ und retteten Juden

Neulich sagte mir doch ein Freund: „Der Islam hat viel gemeinsam mit uns Juden.“
„Oh, my dear! Der Satanismus auch mit dem Christentum, worauf willst du also hinaus?“, antwortete ich ihm. Ein Gespenst geht um in Europa, es ist das Gespenst des Gutmenschentums, dass die abstrusesten Geschichtsfälschungen hervorbringt, um seine psychopathische Welterklärung alá Alice im La-La-Land zu retten. Vereinfachungen sind dabei erstes propagandistisches Hilfsmittel. Das verstehen die einfachen Geister besser als die komplizierte und facettenreiche Realität.
Und wieder setzt er an und beschreibt die alten falschen Lügen über das tolerante Andalusien und Osmanische Reich. Wiederholt widerlegte ich diese angebliche Toleranz als nicht grundsätzlich islamisch, sondern situationsbedingtes und taktisches Kalkül. Welches umgehend beseitigt wurde, wenn es nicht mehr notwendig war. Auch hier habe ich darüber geschrieben und will mich daher nicht wiederholen. (siehe deshalb: Moderner Antisemitismusist typisch Linksradikal)

Und dann kam (seiner Meinung nach) das Totschlagargument schlechthin: „Moslems haben damals Juden vor den Nazis gerettet.“
Tja so einfach ist das! Das ist wie mit den Italienern, vom faschistischen Aggressor zur „Siegermacht“ des Zweiten Weltkrieges. Die wechseln ihre Ideologie schneller als unser eins seine Unterwäsche.

Die Akzentsetzung erklärt eben die Aussage: „Moslems haben damals Juden vor den Nazis gerettet.“

Beim Tätervolk (ein absurder Begriff, den ich hier als karrikaturistisches Mittel benutze) hat auch seine Judenretter:
Willi Ahrem aus Wuppertal und Wehrmachtsangehöriger versteckte Juden und schmuggelte sie außer Landes.
Hauptfeldwebel Hugo Armann, davor Mitglied der Hitlerjugend, fälschte Wehrmachtsdokumente, um an Lebensmittel zu gelangen, die er gefangenen Juden zukommen ließ. Als er von einem geplanten Massaker am Jom Kippur '42, im Warschauer Ghetto erfuhr, versteckte er 40 Juden in Gebäuden der Wehrmacht. Als das Ghetto komplett liquidiert werden sollte, schmuggelte er so viele Juden wie möglich in die umgebenden polnischen Wälder zu den Partisanen.
Der Landwirt Heinrich Aschoff versteckte die Jüdin Marga Spiegel und deren Tochter.
Unternehmer Berthold Beitz rettete hunderte Juden vor dem Tod, da er sie als unverzichtbar in der Erdölindustrie ausgab. Seine Frau Else war dabei seine wichtigste Komplizin.
Der Berliner Zahnarzt Otto Berger verbarg den jüdischen Zahnarzt Fedor Bruck. Er unterstützte außerdem den Leiter der jüdischen Friedhofsverwaltung sowie den ehemaligen Leiter der jüdischen Kultusgemeinde.
Feldwebel der Polizei im Warschauer Ghetto, Oswald Bosko, unterstützte Julius Madritsch und Raimund Titsch bei der Rettung von Juden.
Der Rechtsanwalt Hans Georg Calmeyer, vertrat holländische Juden in „rassischen Zweifelsfragen“, dabei rettete er mindestens 3 700 Juden vor der Hinrichtung.
Anwalt Hans von Dohnanyi , Mitglied der Geheimdienstes der Wehrmacht, die wichtigste Zelle des Anti-Hitler-Widerstandes. 1942 ermöglichte er den jüdischen Berliner Rechtsanwälten Fritz Arnold und Julius Fliess mit ihren Familienangehörigen die Flucht in die Schweiz. In seiner Operation U-7 ermöglichte er 13 Juden die Flucht. 1943 beteiligte er sich an einem Putschversuch gegen Hitler. Starb im KZ Sachsenhausen.
Erwin Dold, Lagerkommandant im Konzentrationslager Dautmergen, verschaffte den jüdischen Häftlingen, die an der Typhus litten, ärztliche Versorgung. Verschaffte ihnen Nahrung und Kleidung. Sabotierte eine Massenexekution an russischen Kriegsgefangenen.
Oberleutnant Heinz Droßel, ließ gefangene Russen entlaufen. Versteckte eine Jüdin und gab ihr Geld zur Flucht, als sie sich nach dem Krieg zufällig begegneten heirateten sie. Er versteckte eine komplette jüdische Familie in seiner Wohnung in Berlin.
Der Diplomat Georg Ferdinand Duckwitz rettete 7000 dänische Juden vor der Ermordung.
Albert Göring, der Bruder des Reichsmarschalls Hermann Göring, benutzt seine Verwandtschaft zum hohen NS-Politiker, um Juden zu retten und organisierte deren Flucht. Er fälschte Dokumente für Juden und als Chef der Skoda Werk sendete er LKWs in die KZs und forderte Arbeiter an, dann ließ er sie in entlegenen Gebieten laufen.
Hermann Friedrich Gräbe versorgte tausende Juden mit gefälschten Papieren, die ihnen die Flucht ermöglichten.
Edith und Otto Hahn, bewahrte Juden in Berlin vor der Deportation in die KZs.
Josef und Elise Höfler Fluchthelfer für Juden, die sie in die Schweiz brachten.
Wilhelm Adalbert Hosenfeld, sein Leben war die Vorlage zu Der Pianist. Er half polnischen Juden. Er starb in Stalingrad 52, an den Folterungen der Roten Armee, die ihn als Verräter und Judenfreund einstufte.
Oskar Huth fälschte Essenmarken für versteckt lebende Juden in Berlin.
Doktor Fritz Kahl und seine Frau Margarethe Fluchthelfer für Juden.
Oberregierungsrat Franz Herbert Kaufmann baute ein Netzwerk auf zur Organisierte Flucht für Juden.

Die Fluchthelfer Polizist Josef Kimmerling, Günter Krüll, Leiter einer Feld-Wasserstraßenabteilung der Wehrmacht, Wilhelm Kühnert, der Industrielle Ernst Leitz junior, Gertrud Luckner, Maria Gräfin von Maltzan, Polizist Max Maurer, Landwirtin Anna Gnadl, versteckte 13 geflüchtete jüdische KZ-Häftlinge, Hausfrau Luise Meier, Ordensschwester Katharina Müller (Ordensname Schwester Anselma FMBVA) versteckte eine Jüdin, Oberst Valentin Müller, Maria Nickel, Louise Oehl, Major Karl Plagge, Major August Sapandowski, Industieller Oskar und Emilie Schindler, retteten über 1200 Juden, Feldwebel Anton Schmid, Generalmajor Gerhard Schmidhuber, verhinderte die Auslöschung des Budapester Juden-Ghettos, Elisabeth Schmitz, Theologin der Bekennenden Kirche, die Familie Schörghofer, Rosa Schreiber-Freissmuth, Generaldirektor Eduard Schulte, Irena Sendler, Margarete Sommer, Sozialarbeiterin, Bürgermeister Georg Steffen, Hauptmann Gerhard Wander, Hauptmann, Otto Weidt von der Besen- und Bürstenbinderei in Berlin, Herta Zerna aus Berlin, SS-Unterscharführer Alfons Zündler... und viele andere mehr. 

Die Liste ist nicht gerade kurz und dennoch sind das hier nur einige Beispiele. Bisher wurden Bisher wurden 553 Deutsche als Judenretter geehrt, doch darunter gibt es keine Kommunisten. Die meisten dieser Widerständler gehören den Konservativen an, also den Rechten.

Kommt man aber zum Thema des Islam in der Zeit des Nationalsozialismus, wird die türkische Staatsbürgerschaft oder arabische Abstammung als pseudonym für den Islam benutzt. Und an diesem Punkt kommen wir zur Geschichtsrevision, denn das sind ganz unterschiedliche Dinge.
Die Türkei war durch Kemal Atatürk ein Anti-Islam Staat. Behiç Erkin, İsmail Necdet Kent, Selahattin Ülkümen, Namık Kemal Yolga waren Kemalisten und hatten mit dem Islam nichts am Hut. Heißt, sie richteten sich nach der Anschauung des Okzident aus.
Abdol-Hossein Sardari, ein iranischer Diplomat, wird gern als iranischer Schindler bezeichnet. Er war ein laizistischer Muslim, der nach der Auffassung der rechtgläubigen den Tod verdiene. Zur Zeit der Besetzung Frankreichs und dem Vichy-Regimen, gab es eine bedeutende Anzahl von Juden, speziell in Paris, die Staatsbürger Persiens waren. Er weigerte sich mit den Deutschen Besatzern zu kooperieren und diese Juden auszuliefern. Sein Motiv war dabei allerdings nicht Juden zu schützen, sondern Perser. Was ja nicht falsch, wenn sich der heutige deutsche Staat mal so sehr um seine Staatsbürger sorgen wollte. Doch die Begründung ist doch interessant, denn Abdol-Hossein Sardari wollte Arier schützen. Die Nationalsozialisten sahen die Perser als arisches Volk an und damit waren Perser, als Arier, vor der rassischen Verfolgung der Nazis befreit.
Abdol-Hossein Sardari argumentierte daher, dass die semitischen Juden, schon 538 v. C. Durch Kyros II aus dem babylonischen Exil entlassen worden waren. Sie waren damals bereits aus Persien ausgewandert und zurück nach Israel gegekehrt. Bei den damaligen persischen Juden handle es sich also um Perser, sprich Arier, die zum Judentum konvertierten, aus rassischen Gesichtspunkten jedoch Arier blieben.
Sardari nannte sie „Djuguten“ und sah sie als Gegensatz zu den „Jahuden“. Auf betreiben von Mohammed Amin al-Husseini und generell der Muslimbruderschaft, stark vertreten im Auswärtigen Amt des Dritten Reiches, intervenierte Adolf Eichmann, um die Deportation persischer Juden in die KZs zu erreichen. Nur weil der ehemalige deutsche Abgesandte in Persien, Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg abriet diplomatische Probleme heraufzubeschwören, blieben diese sicher vor Verfolgung. Schulenburg bezeichnete die Djuguten als nicht richtige Juden, sondern eine bizarre Islamsekte.
Sardari stellte später aber auch falsche Pässe für Juden aus, die Deportiert werden sollten. Es waren 500 falsche Pässe. Allerdings wurden damals Pässe auch für ganze Familien ausgestellt, nicht für eine einzelne Person, so dass die Zahl der von ihm geretteten deutlich höher als 500 Personen betragen dürfte.
1952 wurde Sardari genau deswegen verhaftet und vor ein Gericht gebracht. Er verbüßte deshalb eine Gefängnisstrafe, wurde allerdings befreit im Zuge des Sturzes der Regierung von Mohammad Mossadegh.

Als dann 1979 die islamische Revolution erfolgreich war drohte Sardari erneut Gefängnis, wegen der Rettung der Juden und weil er kein rechtgläubiger Muslim war. Seine Pension wurde gestrichen und aller Besitz eingezogen. Er selbst flüchtete nach London, wo er und erbärmlichsten Bedingungen dahin vegetierte. So geht es einem laizistischen Muslim, der Menschlichkeit zeigte.

Sehen wir uns einmal das Thema an: „Auch Muslime starben in Konzentrationslagern“. Es gibt absolut keine Zahlen über inhaftierte Muslime im Dritten Reich. Im Vorkriegs-Deutschland, werden die optimistischsten Angaben zur Muslimgemeinde mit 3000 Personen angegeben. Aber 1 000 ist realistischer, davon waren 800 aber Deutsche konvertierte. Lediglich 200 waren Muslime aus dem traditionellen Islamischen Ländern, es gab nennenswerte Anzahlen Muslime aus Indien, Syrien, Palästina, Ägypten. „Nennenswerte Anzahlen“ allerdings im Kontext zu den 200 ausländischen Muslimen. Man möchte also meinen eine völlig unbedeutende Szene. Dennoch erstaunlich Einflussreich. Das Auswärtige Amt war durchsetzt mit der Muslimbruderschaft. Selbst ein deutscher Jude hätte nie im Staatsdienst stehen können, den Muslimen war das möglich. Umgehend nach ihrem Machtantritt verbot das NS-Regimen das Schächten, als erste Repressalie gegen Juden. Den Muslimen wurde dann eine Ausnahme gewährt. Carl Gustav Jung vermutete sogar, dass Hitler sich als neuen Mohammed sehe und verglich die NS-Religion, die das Christentum ersetzen sollte mit dem Islam.
Hitler bewunderte Mohammed. Aber in KZs kam man damals nicht nur wegen rassischer Verfolgung, sondern auch als gewöhnlicher Krimineller. Sodomisten etwa kamen wie Homosexuelle wegen sexueller Abartigkeit in die Straflager.

Eines der großen Aushängeschilder für „Auch Muslime starben in Konzentrationslagern“ ist Noor Inayat Khan (eigentlich: Noor-un-Nisa Inayat Khan), aber auch sie war keine rechtgläubige Muslimen. Sie verschleierte sich nicht. Ihr Vater war ein Sufi aus Indien. Die Sekte der Sufis würde von den meisten Muslimen gern ausgerottet werden, als falsche Muslime. Die Mutter von Noor Inayat Khan war allerdings Britin. Die Tochter führte überhaupt kein traditionelles muslimisches Leben und arbeitete sogar. Für den britischen Geheimdienst unterstützte sie die Résistance in Frankreich. Die Gestapo enttarnte sie im Oktober 1943. 1944 wurde sie in das KZ Dachau verlegt wo sie durch Genickschuss exekutiert wurde. Wenn heute nun auf die Gedenktafel für sie im Krematorium vom KZ Dachau verwiesen wird, muss uns Bewusstsein, das hier auf eine laizistische Muslimin verwiesen wird, die von der wirklichen Umma umgehend gesteinigt werden würde.


Und solche Beispiele gibt es bis zur Gegenwart. Ich verweise auf den CDU Politiker Ismail Tipi, ein laizistischer Moslem, der bekannt wurde für seine Aktion, Gegenveranstaltungen zu den Islambekehrern der Lies Stände zu machen. Wenn dort die Muslime den Koran verteilen, kommt er hinzu, um das Grundgesetz zu verteilen. Für seine Aktionen und Aussagen, wird er von den „wahren Muslimen“ bedroht. Es sind aber eben diese faschistischen Rechtgläubigen, für die die deutsche Linke Toleranz erwartet. Und es sind die laizistischen Moslems, die von den Linken bedroht werden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen