Dienstag, 5. Mai 2015

Moderner Antisemitismus ist typisch Linksradikal


Unterschied bei Linken und Rechten Antisemitismus


Gewiss wird man mir darin übereinstimmen das der Antisemitismus und zionistische Verschwörung (bei den Sozialisten) bzw. Jüdische Verschwörung (bei den Nationalsozialisten) ein elimentärer Bestandteil (national-) sozialistischer Ideologie sind. (siehe: Die europäischen Linken fabrizieren neue jüdische Verschwörung)

Es lohnt sich diese genauer anzusehen. Dazu bediene ich mich der Ansichten des israelischen Professors Israel Shahak, warum? 

Zum einem, weil er ein anerkannter Menschenrechtler war, dessen Ansichten von denselben Arabern genutzt werden. Seine Bücher werden von Radio Islam empfohlen. Zum anderen wird er auch gern von den Linken benutzt, um Israel zu kritisieren, denn er war Antizionist, wobei seine gleichzeitige Kritik an den arabischen Organisation außer Acht gelassen wird, denn Shahak wendet sich gegen Extremismus (im Sinne von Hannah Arend und ihrer Totalitarismustheorie) und weist auf beiden Seiten dieselben totalitären Züge auf. Letztlich möchte ich mich aber auch auf ihn beziehen, da er ein Holocaustüberlebender war.

Antisemitismus ist keine Erfindung Hitlers, sondern existierte bereits zur Zeit der römischen Kaiser. Allerdings gab es eine gewaltige Umformung dessen Basis in der modernen Zeit, im modernen Staat. Und dies in erster Line durch Volksbewegungen und seit der Französischen Revolution eben linken Bewegungen. Er nahm hier eine neue Entwicklung und Form an, im Einklang mit der Französischen Revolution.

Man versucht es aus der Geschichte zu eliminieren, aber es ist dennoch so, dass der Antisemitismus der Moderne sich der Argumentation der aufstrebenden Linken bediente. 

Die Ideologen der Nationalsozialisten in Deutschland entwickelten dabei fast gar nichts Neues, sondern bauten lediglich den bestehenden Judenhass der Linken aus. 

Niemand kann wohl ernsthaft behaupten, dass Bild des Wuchernden und Geld scheffelnden Juden sei eine Erfindung der Kapitalisten und Besitzbürger. 

Rechtsradikal war eben nicht die NSDAP, die waren Linksradikal. Rechtsradikale waren die Monarchisten.

Auch wenn diese durchaus antisemitische Ansichten haben konnten, war es ein anderer, subtilerer und nicht - und vor allem - rassisch begründeter. Das war einzig die Errungenschaft der neuen Linken. Den Aspekt der Rasse, gegen Juden schaffte die politische Linke. 

Rechter Antisemitismus richtete sich nicht gegen eine jüdische Rasse, sondern jüdische Gebräuche, wie eine Bekleidung der Ost-Juden oder das Beschneiden. Es war jedoch möglich diesem Antisemitismus zu entgehen, in dem eine konvertierte. Bei den Linken war dies nicht möglich. Ob KPD oder NSDAP, ja selbst bekennende Antisemiten in der SPD, von denen sehr viele in die NSDAP wechselten, war der Antisemitismus rassisch. (siehe dazu ausführlicher: Die Kozi-Nazis - Die Politik der Weimarer Republik in der BRD)

Juden im Mittelalter


Vor 1780 verstand man unter Jude lediglich ein religiöses Bekenntnis, welches man annehmen oder ablegen konnte. 

Zum Beispiel England, wohin die Juden gelangten, weil Wilhelm der Eroberer sie als Teil der französisch sprachigen Herrscherklasse mitbrachte. 

Sie sollten den Adligen Kredite gewähren, mit denen diese ihre Lehnsabgaben zahlen konnten. Die Lehnsabgaben waren in England sehr hoch. Heinrich II war der wichtigste Schutzherr der Juden. Mit der Magma Carta aber begann ihr Abstieg. Die Situation verschlimmerte sich während des Konfliktes der Barone mit Heinrich III. Während der vorübergehenden Beilegung dieses Konfliktes durch Eduard I. kam es zur Vertreibung der Juden. Allerdings nicht, weil sie Juden waren, sondern wegen ihrer Funktion als Machtstütze des Königs.

Im 11. und 12. Jahrhundert erlebte das Judentum eine Blüte, die einherging mit dem Aufstieg regionaler Fürstentümer. 

Ludwig II. der Heilige war ihr wichtigster Gönner hierbei. Was heute alle überrascht  und so absolut nicht ins gängige Weltbild des heutigen Menschen passt, da entstellt durch linke Intellektuelle, ist, dass die Juden paraschim genannt wurden. Dies aber ist ein hebräisches Wort und bedeutet Edelleute.

Rabbenum Tam, einer der wichtigsten französischen Rabbiner, wies die damaligen Juden an, sich nur in jenem Fürstentum niederzulassen, wo der Fürst ihnen Privilegien gewährte, die denen der Edelleute ähnelten. 

Der Niedergang der französischen Juden begann mit Philipp II. Augustus. Und das just im Moment, als dieser ein Bündnis mit den sich formierenden Kommunen (Protokommunisten) in den Städten bildete. Diese Politik verstärkte sich unter Philipp IV. dem Schönen, genau dieser stärkte die Kommunen und gilt als Schöpfer der französischen Nation. Er war es auch der die Stände einbezog, wie später bei der Französischen Revolution. Der unfähige König war hoch verschuldet bei Juden und dem Templerorden, um sie nicht bezahlen zu müssen veranstaltete er Pogromen. Und zwar sowohl gegen Juden als auch gegen Templer. Schon damals war den gebildeten Schicht bewusst, das der Grund des Königs in seiner notorischen Geldknappheit lag. Doch er mobilisierte das Plebiszit freilich mit Horrorgeschichten von Menschenopfern.

Dies aber geschah der Schulden wegen, und dann rechtfertigte er es mit obskuren Beschuldigungen, die von den Kommunen aufgenommen wurden und weitergetragen und entwickelt wurden. Ein Prozess der zur Gegnewart immer noch anhält. (siehe: Die europäischen Linken fabrizieren neue jüdische Verschwörung)

Diese Legenden waren zur Zeit der Französischen Revolution immer noch im Umlauf und weitgehend akzeptiert. 

Eine besondere Blüte erlebten die Juden im Kirchenstaat, und setzt sich in der italienischen Kleinstaaterei fort. Das gilt auch für das Königreich beider Sizilien, bis zur Vertreibung 1540 durch die Spanier.

Interessanterweise gerade in den großen italienischen Handelsmetropolen spielen Juden gar keine Rolle, was uns die gängige Geschichte über Antisemitismus als in der moderne implantierten propagandistische Lüge offenbart.

Die iberischen Juden


Eine besondere Betrachtungsweise verdient die Situation auf Iberien. Erstens, weil die große Vertreibung spanischer Juden, als das große Paradebeispiel christlichen Antisemitismus dient und zum anderen um eine geschönte Geschichte über die Toleranz des Islam zu etablieren. Beides sind Fälschungen linker Intellektueller und Muslime. 

Die Juden im Süden Spaniens waren durch die Muslime extremer Repressalien ausgesetzt und zog deren Auswanderung in die christlichen Staaten nach sich. Das kontinuierliche Vordringen der Muslime erweckt aber den Eindruck einer stabilen jüdischen Gemeinde.

Heute versucht man uns einzureden das der Judenhass der Muslime plötzlich vom Himmel fiel, als die Zionisten in Palästina auftauchten. Das soll suggerieren, wie typisch im Antisemitismus, der Jude ist schuld. Das sind Lügen!

Saladins oft gerühmt Toleranz basierte nicht auf Liebe zu Juden, oder charakterliche Eigenschaften, sondern Machtpolitisches Kalkül, das ihm von den Juden abhängig machte. Zuerst in Ägypten wegen seiner Rebellion gegen seinen Herrscher, dann auf dem Thron, weil ihn die anderen Muslime als Usupator betrachteten, außerdem war er kein Araber, was erschwerend hinzukam.

Ähnlich war es im Osmanischen Reich. Dort war man keineswegs Liebhaber der Juden, sondern bedurfte ihrer wegen der besonderen politischen Umstände.

Die Herrschaft der Osmanen beruhte auf dem Ausschluss der Türken und aller, die als Muslim geboren worden waren. Für diese war die Bekleidung politischer Ämter ebenso verboten, wie Posten im wichtigsten Teil der Armee, die Janitscharen. Bei diesen Eliteeinheiten handelte es sich um die von Christen entführten Kinder, die zu Soldaten gedrillt wurden. Aus dem simplen Motiv heraus keine Muslime zu sein standen den Juden politische Ämter offen. Das bedeutet aber nicht das die Juden so beliebt bei den Muslimen gewesen wären.

Beim Aufbrechen dieses Systems und der Zulassung von Muslimen zu wichtigen politischen Ämtern tritt umgehend der Niedergang der jüdischen (und christlichen) Gemeinde ein, der aber nicht abrupt geschah, wegen des unvölkischen Charakters des Osmanischen Reiches. Dieser Punkt ist äußerst wichtig, weil die Lage der Juden unter den Osmanen von den heutigen Muslime und Linken, völlig unreflektiert und die besonderen Umstände außer Acht lassend, in einer völlig naiven Weise betrachtet wird. Und die angebliche Toleranz des Islam auf reine Schlagwörter reduziert wird. 

In keinem christlichen Staat erlangten die Juden eine höhere gesellschaftliche Stellung, als in Spanien. Sie waren hohe kastilische Beamte und regelte den Staatshaushalt der Könige, oder dienten ihnen als Diplomaten. Peter I. übertrug den Juden das Recht zur Inquisition gegen jüdische Häretiker. Zum Beispiel wegen der Sekte der Karäer. Und das war gut hundert Jahre vor dem Einsetzen der berühmten katholischen Inquisition.

Die Ablehnung der Juden in Spanien war immer mit dem plebejischen Teil der Kirche verbunden und steht in Zusammenhang mit ähnlichen Entwicklung wie in Frankreich, unter Philipp IV.

In Spanien betrifft das die Herrschaft von König Heinrich II. (1369-1379). Dieser hatte nach einem Bürgerkrieg seinem Bruder Peter I. den Thron abgenommen. Da die Juden aber Peter unterstützt hatten, misstraut er ihnen natürlich.

Die auflebenden völkischen Bewegungen trugen die Skepsis gegen Juden, als Kräfte der reaktionären Herrschaft weiter. Und das ist eben eine sehr linke Ansicht.

Alles gipfelte in der Herrschaft von Ferdinand und Isabella und der Austreibung der Juden, durch den Großinquisitor Torquemada. Doch dies muss auf anderen und persönlichen Motiven begründet werden, denn Torquemada war ein zum Christentum konvertierter Jude. Eine rassische Motivierung liegt bei ihm kaum vor, auch, da er die Juden nicht auswies weil sie Juden waren, sondern er wies nur jene aus die das Christentum nicht annehmen wollten. Es ist also eine Frage des Glaubens, nicht der Rasse, im Gegensatz zu den Pogromen während der Französischen Revolution.

Juden im modernen Staat


Mit dem modernen Staat erfolgte auch eine enorme Umwandlung in den jüdischen Gemeinden, die von den gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen ergriffen und fortgerissen wurden. Zuvor lebten Juden in freiwilliger Abschottung unter der Macht ihres Rabbiner. Die neuen Individualrechte verschafften auch den Juden mehr Freiheit und entrissen sie der Macht der Gemeinden. Die oftmals auch erzwungenen Öffnungen wurden aber nicht immer positiv aufgenommen. So wie im Fall von Metternich, der von den Rabbinern deshalb Antisemit genannt wurde, weil er den Juden dieselben Rechte und Pflichten übertrug, wie jedem anderem Staatsbürger.

Damit aber entriss er den einfachen Juden der Macht der Rabbiner. Er hat sie also integriert und gewisse Politiker sollten sich das bei ihrer Islampolitik vor Augen halten.

Wie zu erwarten wäre, taucht der moderne Antisemitismus auch zuerst in Frankreich auf. Von dort aus wurde Deutschland infiziert. Dann erst Russland. Dies geschah gegen 1870.

Siehe ausführlich zu Russland:
"Und wenn sie in der Sowjetunion Juden in Gaskammern stecken, ist das keine amerikanische Angelegenheit."

Aus zuvor genannter Logik heraus ist die unter jüdischen Sozialisten verbreitete Ansicht, der neue Antisemitismus kam mit dem Kapitalismus, abzulehnen. Beruht wohl darauf sich, als Jude und Sozialist, selbst zu rechtfertigen.

Die erfolgreichen Kapitalisten in Europa nahmen nahezu keinen Anstoß an Juden. Wenn man das in England und Belgien, wo der Kapitalismus zuerst angenommen wurde, vergleicht, findet man so gut wie keinen modernen Antisemitismus.

Die neue Linke, die nach Art einer Psychosekte alles Konservative und traditionelle verteufelt, sah in den abgeschotteten Judengemeinden, den Träger des alten Systems, das man überwinden wollte. Reaktionäre Bestrebungen wurden auf die Juden zurückgeführt, die sich der neuen Gesellschaft durchaus ablehnend gegenüberstellten. Und das eben, weil die Juden konservativ dachten.

Von Anbeginn waren die Linken, die sich neben wenigen Intellektuellen aus dem dumpfen Pfuhl der untersten Schicht rekrutierte, Anhänger von Verschwörungstheorien. Das half ihnen, die aggressiven Bestrebungen zu kontrollieren und auszunutzen. Um ihre eigenen korrupten Politiken zu verbergen, benutzten sie sich der Juden als Sündenböcke. Und um sich deren Besitz anzueignen. Sie stellten sie dar, als wären Juden die Rückzugsbasen der französischen Reaktion. Sie taten es aber auch, weil sie die Judengemeinden als Störfaktor für die Schaffung des Neuen Menschen sahen. Hitler tat eben genau dasselbe. Vgl.: Der Neue Mensch des Sozialismus

Um den gesellschaftlichen Unterschied eines jüdischen Musikers und Bankiers zu überbrücken, bedient man sich nun der Begründung der jüdischen Rasse. "So sind die Juden!" Um dieses Rassendenken zu verschleiern, spricht die heutige Linke gern vom Israeli oder Zionist, denkt aber Jude.

Dahingegen waren frühere christliche Abneigung gegen Juden religiös bedingt. Begriffe wie Rasse, oder Nation hatten im Mittelalter keine Bedeutung.


Der gegenwärtige muslimische Judenhass hingegen ist rassisch begründet. Das wichtigste Motiv der Linken war die Rolle der Juden in der alten, nun reaktionären Gesellschaft. Sie wurden als deren Träger und Garant gesehen, die der Schaffung deren Neuen (Welt-) Ordnung - NWO hinderlich waren. Beim Scheitern der neuen Gesellschaft dienten die Juden als Grund.

zur NWO heute siehe:

Rassischer Antisemitismus


In vielen Ländern Europas konnten Juden, sobald sie zum Christentum übergetreten waren, sich sogar mit hohen Adligen verheiraten. Ein derartiger gesellschaftlicher Aufstieg war für einen christlichen Leibeigenen oder Freibauern undenkbar. Das angesprochene Phänomen ist extrem verbreitet gewesen im Adel von Aragon und Polen. Dies aber kam nicht bei Bauern oder Kaufleuten vor, die sich nicht in den Adel einheiraten durften. Daher kann man den Stand der Juden als potenziellen Adligen bezeichnen.

Der rassische Judenhass ist das primäre Erkennungsmerkmal des modernen Antisemitismus im Zuge der Französischen Revolution. Es waren Vertreter der Kirche, die das erkannten, als der Antisemitismus bereits erstarkt war.

Der Antisemitismus erstarkte immer dort wo linke Ideologen erstarken konnten. Und das trifft eben auch für den Nationalsozialismus zu. Wir können das Nachvollziehen im Fall von Edouard Drumont der mit dem Buch La France Juive, 1886, als der erste antisemitische Autor der Moderne gilt. Er war einer dieser Linken und propagandierte den rassischen Antisemitismus. Es war die katholische Kirche, ebenfalls Bild der Reaktion, die sich diesem neuen Trend entgegen stellte.

Als dieser neue Antisemitismus dann Deutschland überschwemmte, finden wir ähnliche Reaktionen bei der katholischen und lutherischen Kirche. Freilich gab es später auch konservative Gruppen, die sich dieses Antisemitismus bedienten, wenn es ihnen dienlich war. Es änderte aber nichts daran, dass die Basis des Autors Drumont eine Linke war, auch wenn heute immer wieder gesagt wird er sei ein Rechter gewesen, da er die Linken in ziemliche Erklärungsnot bringt

Der Autor, als Linker, greift in seinem Buch am härtesten den Adel an, was ein Rechtsradikaler als Monarchist nicht tut. Drumont wirft dem Adel vor die Juden zu akzeptierte, und er greift wie Linke die katholische Kirche an, die eben Juden beschütze

Später bedienten sich die Nationalsozialisten in Deutschland daran, um ihren Antisemitismus wissenschaftlich zu belegen. Die Nationalsozialisten sahen keinerlei Problem damit, sich eines linken Intellektuellen zu bedienen. Und das liegt daran, das es für die Nationalsozialisten nicht den geringsten Zweifel gab, dass sie Linke waren. Außerdem sahen sie neben den Juden, ebenso im Adel, Besitzbürgertum und katholische Kirche ihren Feind, insbesondere im Bezug auf die Kreation des Neuen Menschen. Ein wirklich "Rechter" Zeitgenosse Hitlers war Stauffenberg gewesen.

Allerdings nutzten gerade der französische Hochadel und Kirche die Dreyfuss Affäre. Das ist richtig! Aber sie taten es, weil sie darin, wohl wissend der Falschheit des Vorfalls, eine Chance sahen, der linken Republik zu schaden. Diese unheimlichen Bündnisse begegnet man häufiger bis zur Niederlage des Nationalsozialismus. Erst da beginnt man dann die Nationalsozialisten als die Rechten darzustellen, als Vertreter der konservativen Besitzbürger. Das ist falsch! vgl.: Linke gegen Rechte - Die Linken sind Versager

Ein anderer Schwindel liegt bei der französischen Résistance: "Der Widerstand der französischen Linken". 

Mit diesem Unsinn gibt sich die Linke die Ehrenrettung und schmückt sich mit fremden Federn. Es handelt sich um eine Organisation von Leuten, die aus ganz Europa kamen, um die deutsche (national) sozialistische Besatzung in Frankreich zu sabotieren. Niemand sah in diesem Widerstand eine "linke Organisation", auch war das Parteibuch keine Bedingung. Es waren einfach Leute, die den Totalitarismus bekämpften, der sich als Geist der Vergangenheit gegenwärtig erneut und unter anderen Namen in deutschen Parlamenten formiert. Und der Hass der Konservativen, auf die ihm fremden Radikalen, speziell jeglicher Form des Sozialismus, machten sie empfänglich für das jüdische Baueropfer. Das Verhalten der Konservativen gegenüber des neuen Antisemitismus war abhängig von der Tradition in den Regionen.

Das die katholische Kirche antisemitisch gewesen wäre, ist pure Propaganda der Linken, um sich in Unschuld zu waschen. Und beruht auf dem Unwissen darüber, wie die Kirche funktioniert.

In Frankreich, in Polen und Slowakei verhielt die Kirche sich oft opportunistisch. Nicht aber in Italien und Böhmen. Aber wir reden von Tendenzen, nicht festen Verhaltensformen. Das Ganze war oftmals bedingt vom örtlichen Pfarrer und seiner Entscheidung.

Ebenso verhält es sich mit den Orthodoxen. In Rumänien finden wir einen starken Antisemitismus, in Bulgarien aber genau das Gegenteil.

Im Bezug auf die protestantische Kirche war keine so extrem widersprüchlich, wie die deutsche. In Lettland und Estland fand man einen latenten Antisemitismus. Luther freilich wetterte gegen Juden, aber die protestantische Kirche war wieder eine proletarische Bewegung gewesen.

Dahingegen waren die holländischen, Schweizer und skandinavischen Protestanten extrem gegen den Antisemitismus eingestellt.

sozialistischer Antisemitismus


Aus propagandistischen Gründen sprechen die heutigen Linken, wohl wissend um die Wurzeln des Antisemitismus, von der Kirche, da das für ihr Klientel besser zu verstehen ist, als komplexe Zusammenhänge. Dennoch, oder gerade deshalb, muss man zwischen den reaktionären und konservativen Antisemiten, zum einen, und den treibenden linken Kräften zum anderen unterscheiden.

Der linke Rassismus, von dem der Antisemitismus lediglich ein Teil ist, bedient sich der Fremden im Land in einer ihm nutzbringenden Weise, zur Mobilisierung der Massen, und erlangt damit, neben einer Boshaftigkeit einen gar dämonischen Charakter. Leicht zu erkennen in der Gegenwart, wenn sich Linke der Gazalogen bedienen, weil es ihnen hilft ihren Antisemitismus gegen Israel zu entladen


Bis zum stabilisieren des Modernen Antisemitismus nahmen die europäischen Juden eine Aufbruchstimmung ein. Nach dem Aufbrechen der abgeschotteten jüdischen Gemeinden gab es eine unglaubliche Entwicklung und Ausbreitung jüdischer Musik und Literatur. Wurde von Linken aber als Angriff der Reaktion gewertet und gefürchtet

Natürlich versuchte man dem entgegen zu wirken. Mit dem Erstarken des Sozialismus steigt der Antisemitismus und führt zur Paralisierung der europäischen Juden. Schließlich, als Reaktion, bildet sich der Zionismus. Einmal, wegen der Enttäuschung über die Konservativen, die die Juden fallen ließen, während sie zuvor sich mit ihnen verbündeten, und zum anderen die Verwirrung über Juden in der sozialistischen Politik, die als antisemitisch zu charakterisieren war. Die Angst der Unsicherheit, wo man seit Generationen gelebt hatte, führte zum Zionismus und dem Wunsch nach einem Judenstaat. Selbstverständlich beruft man sich auf die Tora /Bibel und Israel.

Zur Gegenwart argumentiert die Linke, unter dem Deckmantel eines israelischen Imperialismus, dass es sich nicht um Juden, sondern Khassaren handle und die wahren Semiten die Palästinenser seien. Ich möchte deswegen auf folgende Fakten verweisen:

1. Gazalogen sind einfach nur Araber, auch wenn man es uns darstellen will, als handle es sich um Ureinwohner.

2. Die Vorbewohner, wie Philister, oder Kanaaniter, haben nichts mit Arabern zutun.

3. Die Araber haben sich Palästina durch Gewalt angeeignet.

4. Neben den Khassaren gibt es auch arabische Juden, die biblischen Juden, in Israel, den der wahre Anspruch demzufolge zusteht.

5. Als Sozialisten Juden in Deutschland, und nicht zu vergessen in der Sowjetunion ermordeten, argumentierten sie auf der Basis "Jude", nicht Khassaren.

6. Aufgrund der geopolitischen Interessen, und dem Schutz Europas, gegen eine reaktionäre, menschenverachtende und primitive Gesellschaft durch extreme Aggression geprägt, ist die Existenz eines nicht islamischen Staates außerordentlich wünschenswert. Israel ist die Bastion zum Schutze Europas. Eine militärische Stärke wünschenswert und Heimatschutz.

7. Es wird kritisiert das Israel nur seinen Anspruch wegen des Umstandes erhebt, das da vor 2000 Jahren mal ein Judenstaat war. Die Araber allerdings erheben Anspruch darauf, weil Mohammed in einer Nacht auf einem weißen geflügelten Pferd nach Jerusalem geflogen sei, oder zum Mond. Soll ich mal lachen?

Der wachsende Antisemitismus im Zuge der sozialistischen Entfaltung war ein harter und kontraproduktiver Schlag, für die jüdische Emanzipation. Die Juden hatten sich in die Gesellschaft integriert, nun stießen sie auf eine massive Volksfront gegen sich. Es folgte Unsicherheit und Angst. Die Politik der Situation führte in zionistischen Kreisen zur Annahme, man könne sich der Antisemiten im eigenen Interesse bedienen. Es ist vergleichbar mit den früheren Situationen von Konservativen mit dem Antisemitismus. So kam es zu Bündnissen zwischen Herzl und dem Grafen Plewe oder mit Jabotinsky, dem antisemitischen Minister vom Zar Nikolaus, der einen Bund mit dem ukrainischen Machthaber Petljura schloss, dieser ließ zwischen 1918 und 1920 etwa 100 000 Juden töten.

Zur Zeit des Algerienkrieges verbündete sich auch Ben Gurion mit den berühmtesten französischen Antisemiten, diese erklärten aber nur etwas gegen Juden in Frankreich zu haben. Natürlich ist es ein zweischneidiges Schwert. Ähnelt aber gegenwärtig an die unheimliche Allianz der deutschen Linken mit dem Islam, der sie zur Volksverhetzung und Hochverrat führt, in dem Geisteskranken glauben die Araber und ihre Agressivität im eigenen Interesse kontrollieren und nutzen zu können.

Es gilt also zu beachten, dass die Pogromen gegen Juden in der modernen Zeit, eine völlig andere Ursache hatten. Meist waren es völkische Bestrebungen, die die Juden als Vertreter der Staatsmacht vertrieben, oder töteten. Unter Peter I. dienten jüdische Gemeinden, sogar als Garnison für seine Truppen. Natürlich, die Feinde des Königs, insbesondere sein Bruder Heinrich Trastamara (Heinrich II) sahen in den jüdischen Gemeinden die logistische Unterstützung des Feindes. Dennoch gilt es zu sagen, das bis zum modernen Staat, die höchsten Machthaber, weltlich oder geistlich, die Juden, als das Volk von Jesus Christus schützten. Auch wenn Machthaber sie mal nicht gerade liebten, so tolerierten sie sie doch, da sie sich deren Nützlichkeit bewusst waren. Oder erfolgte aus der simplen Furcht heraus, dass die antijüdischen Pogromen sich zu allgemeinen Volksaufständen ausweiten konnten, was oftmals auch geschah. Das eben wiederum jedoch, da man in den Juden eine Stütze des verhassten Machthabers sah. Daher gehen alle Pogromen einher mit Bauernaufständen und plebejischen Bewegungen und gehen einher mit einer Schwäche der Staatsmacht.

Eine Ausnahme ist das zaristische Russland, wo sich die hinterhältige Geheimpolizei der Judenpogromen bediente. Dies erfolgte immer in Momenten staatlicher Schwäche, wie 1881 nach der Ermordung von Alexander II., oder der Revolution von 1905.

Betrachtet man hingegen die Pogromen zur Zeit des ersten Kreuzzuges. Es waren nicht die Ritterheere der Adligen, welche Juden bedrängten, sondern die Bauern und verarmten Personen, die dem Peter von Amiens folgten.

In jeder Stadt traten ihnen die Vertreter der Kirche und des Kaisers entgegen und versuchten den marodierenden Mob von den Plünderungen und Judenmord abzuhalten.

Während des dritten Kreuzzuges kam es zu Judenmord, doch als Teil eines Aufstandes, der genauso wie die Juden die königlichen Beamten tötete. Viele der Anstifter wurden durch Richard Löwenherz schwer bestraft.

Spätere Massaker an Juden zur Zeit der Schwarzen Pest waren erneut plebejischen Ursprungs, es gab ausdrückliche Befehle lokaler Machthaber, aber auch von Kaiser und Papst gegen die Pogromen. Die Truppen der Machthaber versuchten auch stets diese, zu unterbinden.

In reichsfreien Städten wie Straßburg kam es zu Pogromen, nachdem ein Aufstand den Bürgermeister, der die Juden schützte, verjagt hatte und mit einem plebejischen Stadtrat ersetzte. Mit anderen Worten, man formte eine Protokomune, ähnlich wie später in der Zeit der Französischen Revolution.

Der große Judenmord 1391 in Spanien erfolgte genau, als die Staatsmacht äußerst schwach war und die Kirche wegen des großen Schismas mit sich selbst beschäftigt und die Kontrolle über die Bettelmönche verlor.

Ähnlich verhält es sich mit dem Chmjelnizki - Aufstand, der sich wörtlich orientierte
"Die Unterprivilegierten, die Untertanen, die Ukrainer, die orthodoxen Christen erhoben sich gegen ihre polnischen katholischen Herren, insbesondere gegen die Verwalter ihrer Herren, den Klerus und die Juden."

Es war eben nicht ein willkürlicher Antisemitismus, der 1648 zur Judenpogrom führte, sondern diese waren Teil eines allgemeinen Volksaufstandes. Dieser hatte begonnen als Meuterei der Kosaken. Ausgelöst durch die brutale polnische Fremdherrschaft und die Verfolgung der orthodoxen Christen, durch die polnische katholische Kirche. Und richtete sich eben gegen die ukrainischen Juden, die sich sehr gut mit den Polen arrangiert hatten.


Moderne Linke sind mindestens so große Antisemiten wie Nationalsozialisten. Linke waren die Ersten, die nach Auschwitz eine jüdische Rampenselektion durchführten. In der DDR war lediglich 8 Jahre nach Auschwitz ein Judenpogrom vorbereitet worden und scheiterte an einer Massenflucht von DDR Juden nach Westberlin. 

Sozialistischer und nationalsozialistischer Antisemitismus speisen sich aus denselben ideologischen Quellen – und oft wechseln sozialistische Judenhasser ins Neonazi Lager und umgekehrt. Neuerdings eben auch zum Islam.


Wenn Leute, die sich für Linke halten, knapp 70 Jahre nach der Befreiung vom NS-Faschismus mit Antisemiten zusammearbeiten, finde ich das unerträglich. Wenn ich mit dieser Haltung allein stünde - was glücklicherweise nicht so ist – nähme ich sie trotzdem ein. 

Antisemitismus wird in diesen Kreisen offensichtlich definiert wie: Antisemitismus beginnt erst beim Massenmord. Dann sind viele Moderne Varianten des Antisemitismus, einschließlich deren Vorstufen erlaubt: vom strukturellen Antisemitismus (konstruierte Trennung von schaffenden und raffenden Kapital - typisch Links) über die Relativierung von Auschwitz durch Gleichsetzung Israels mit dem Naziregime bis zur Wiederauflage der Mär einer jüdischen Weltverschwörung und nicht zuletzt jede Beleidigung und Demütigung jüdischer Menschen.

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

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