Dienstag, 5. Mai 2015

Linksradikal und Antisemit

Kaum jemand wird wohl bezweifeln, das der Antisemitismus typisch für den Nationalsozialismus ist. Und dennoch gucken viele erstaunt, wenn es heißt, das der Antisemitismus typisch Links ist. Ist er aber.

Wir werden das separat betrachten, da dies aufgrund der langjährigen Fälschungen der Linken, großen Ausführungsbedarf aufweist. Aber ja, der rassistische Antisemitismus ist typisch Links. 


Lange Zeit verwendete die deutsche Linke ihre Kraft darauf, den Holocaust den Rechten in die Schuhe zu schieben. Ist aber die Erfindung eines Kommunisten. 

Gegenwärtig beginnen sie unter fadenscheinigen Argumenten, den Leuten klar zu machen, dass Juden keine Semiten seien, die Araber schon. Dahinter steckt der Gedanke, dass der Deutsche verinnerlicht hat, dass Antisemitismus etwas sehr Böses ist. 

Die Zweifel zu wecken, dass Juden keine Semiten seien, führt dazu den Leuten klar zu machen, dass ein Handeln gegen Juden gerechtfertigt ist. Dazu sagt man nicht Jude, sondern Zionist, meint aber Jude. Siehe: Wenn der Linke vom Zionisten spricht

Es folgt die Indoktrinierung, der Araber ist wirklich ein Semit. Man sagt aber auch nicht Araber, sondern Muslim. Das führt dazu zu sagen, Islamkritik ist Antisemitismus. Was im Kopf des Bürgers bleibt, ist nur Antisemitismus = Böse.

Während man also dem Juden das Semit sein aufgrund rassistischer Motive abstreitet und auf eine Religion beschränkt, wird der Musel völlig unlogisch rassistisch als Semit gerechtfertigt. Der gegen den Rassismus kämpfende Linke, ist tatsächlich ein Rassist. Er definiert einfach den Rassismus um.

Der britische Linke Bernhard Shaw unterstützte Massenmorde und schon damals den totalitären Islam. Interessant, ein weiter Punkt, den es zu untersuchen gilt. Als absoluter Befürworter des Stalinismus entwickelte er bereits 1933 ein theoretisches Konzept, für eine effektive Massenvernichtung der politischen Gegner, mit Gas. Zu dieser Zeit gab es gerade eine große Mordaktion gegen Ukrainer in der Sowjetunion, die seit 1919 im Gange war. 

Shaw wollte das Morden "humaner" gestalten. Shaw war übrigens auch ein Anhänger der Eugenik und befürwortete staatliche Maßnahmen bei der Reproduktion, um die Erbanlagen zu verbessern.

Wenn es irgendjemanden noch wundert, warum so viele Linke eine unheilvolle Affinität zum Islam haben, lese sich die Statements von Shaw zu Mohammed und seiner Ideologie durch:

"Wenn irgendeine Religion die Chance hätte in England, ja in Europa in den nächsten hundert Jahren zu herrschen, könnte es der Islam sein.”

"Ich habe immer die Religion von Mohammed wegen ihrer wunderbaren Vitalität hoch geschätzt. (..) Ich habe ihn studiert – den wunderbaren Mann, der meiner Meinung nach alles andere als ein Anti-Christ ist, er muss der Erlöser der Menschheit genannt werden.”

Ähnlich sprach Hitler vom Islam und der Psychologe Carl Gustav Jung war sich sicher, dass Hitler versuche den Islam in Deutschland zu etablieren oder eine neue Religion, die sich am Islam orientiert. Noch Fragen? Da sind Menschen mit Mordfantasien unter sich. Gleich und Gleich gesellt sich gern.

Wir könnten bei diesem geschichtlichen Vergleich noch viele weitere linksextreme Figuren heranziehen wie beispielsweise Lenin, Stalin, Mao, Che Guevara, Pol Pot etc. Sie waren bekannterweise allesamt – wie so viele Kommunisten – Fans der Massenermordung von politischen Gegnern, was in dieser Hinsicht ebenfalls eine unheilvolle geistige Nähe zu den Nazis beweist.

Eine Wiederaufnahme dieser historischen Diskussion um den Nationalsozialismus als linke Bewegung ist erstrebenswert. Aber um sie dann argumentativ zu Ende zu führen, und nicht wie der Spiegel 1979 auf halbem Wege stehen zu bleiben. Aber weil das Blatt dazu gezwungen worden war. Dann müsste folgerichtig auch der ominöse Kampf gegen Rechts bald in "Kampf gegen nationale und internationale Sozialisten" umbenannt werden.

Aber auch damit stoßen wir nicht auf den Boden des Problems, wo letztlich der Neoliberalismus ist, der das Problem erst verursacht und anheizt. Die Rechten waren im Parlament die Besitzbürger und Konservative.

Als konservativ kann man die Nazis wohl kaum bezeichnen, da sie alles umkrempeln und Staat und Gesellschaft änderten. Es waren also Revolutionäre im linken Sinn. 


In Thüringen lassen sich viele Ähnlichkeiten erkennen zwischen der Machtergreifung von SED-Roten und der NSDAP. Dieses Element trifft zum Beispiel weitaus weniger für das faschistische Italien zu, die sich aber hauptsächlich deshalb als Konservative verstanden, weil sie das Römische Reich wieder errichten wollten.

Zu jener Zeit wurden übrigens auch in der Sowjetunion die Kommunisten als Konservative bezeichnet.

1928 übernahm die KPD das von Stalin entwickelte Konzept des Sozialfaschismus. Daraufhin entfernte sich die SPD politisch von der KPD und 1930 erklärte Kurt Schumacher:

"Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt.“

(zitiert nach Heinrich Potthoff: Kurt Schumacher – Sozialdemokraten und Kommunisten (Referat bei der Friedrich Ebert Stiftung, September 1999)

Otto Rühle, ein im mexikanischem Exil lebender Kommunist, schrieb als Reaktion auf den Hitler-Stalin-Pakt 1939 einen Aufsatz mit dem Titel: Brauner und Roter Faschismus.

Er verglich darin die Entwicklungen in Deutschland und Russland seit 1914 und fand in den Diktaturen Adolf Hitlers und Stalins, die er beide als „totalitär“ bezeichnete, eine „verblüffende Übereinstimmung in den Grundanlagen der Systeme - in der Machtdoktrin, dem Autoritätsprinzip, dem Diktaturapparat, der Gleichschaltungsdynamik, den Gewaltmethoden." (Alfons Söllner, Ralf Walkenhaus, Karin Wieland: Totalitarismus, eine Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts. Oldenbourg, München 1997, ISBN 3050031220, S. 108)

Zu einem Grossteil gab er für den Aufstieg des Totalitarismus der SPD die Schuld, die sich blind und mit den falschen Bündnissen agierte. Es gibt erschreckende Parallelen zwischen dem agieren der SPD damals und heute.

Genau diese Überlegungen, zusammen mit einer Erinnerung an jene, die sich gegen die Integrierung zur SED stellten und in den Lagern der DDR umkamen, stellte ich in der SPD zur allgemeinen Diskussion. Doch diese wurde von der Führung her abgewürgt und verboten mir zu reden. Es ist erschreckend zu erkennen was gerade in Deutschland vorsich geht, Radikalisierung und der Aufbau der Diktatur.

Die Schreiben von Rühle wurden lange vergessen, bis die Studentenbewegung sie 1960 für sich entdeckte. Allerdings statt sie abzuschrecken, verhärteten sich ihre Ansichten und wurden als Zuspruch zur Radikalisierung und Gewaltanwendung gewertet. 


"Wir müssen die besseren Faschisten sein, denn der Faschist ist in meinen Augen jemand, der erstmal natürlich das Himmelreich auf Erden holen wollte, also der wirklich was Gutes wollte. Also unter dem Gesichtspunkt ist Hitler selbstverständlich für uns alle ein großer Lehrer, das wird keiner dann ablehnen können."
Rainer Langhans, Kommune I, gehörte zum Umfeld der RAF, deute immer wieder Hitler in esoterischer Auslegung. Diese Strömung der Linken schlug sich stark in GeRussia nieder. Ein russische Organisation, die durch eine Querfrontpolitik von Kommunisten und Nazis den Systemsturz anstrebt, sowie die Vereinigung von Russland und Deutschland. (Vierte Politische Theorie)

Rudi Dutschke, auch wenn er sich nicht zur Bejahung der Gewalt durchringen konnte, entwickelte eine Strategie zur Staatsübernahme in subversiver Form. Diese wurde bekannt als: Der lange Marsch durch die Institutionen. Im Titel lehnte er sich an den Langen Marsch von Mao Tzetung an. Und das fand damals auch wirklich statt.

Das aufstrebende Interesse des Volkes am Umweltschutz führte zur Gründung der Grünen, die weit aus weniger Grün, also neutral sind. 


Rudi Dutschke war nämlich nicht der Einzige, der sich in der Formierung der Grünen einklinkte. Auch seine Weggefährten, die zwar noch versuchen sich auf Dutschke und die Studentenbewegung zu beziehen, haben längst die Lager zum Feind gewechselt. Allen voran subversive Elemente wie Trittin und Fischer. Der Klassenfeind zahlt eben besser als die Gesinnung. 

Freilich vertröstet man sich auf das gemeinsame Ziel der Studentenbewegung und der Transatlantiker Deutschland zu vernichten. 

Dann begannen die Grünen und Linken sich umgehend der sogenannte Antifa anzunehmen, um ihre eigene SA zu haben, die sie als Schlägertrupps auf ihre Kritiker ansetzen. Man nannte sie Antifa, geschickter Schachzug, denn wer könnte sich über den Kampf gegen den Faschismus aufregen, wenn nicht ein Nazi? 

Natürlich muss man sichergehen, dass niemand etwas bemerkt und vergleichen könnte. Also gibt man sich betont antifaschistisch. Und ja, bis heute reagiert die Partei der Grünen auf jeden Kritiker, mit der Beschuldigung des Nazi. Aber wie heißt es in einem spanischem Sprichwort: Wo geheult wird, gibt es Leichen. Um nicht zu sagen: Geprügelte Hunde heulen.

Doch tatsächlich ist die Politik dieser Gruppen, in der Öffentlichkeit einen Linksruck zu erzeugen, sowie den Glauben einer "Rechten" Gefahr ausgesetzt zu sein, in einem von Nazis infizierten Staat.

Das heißt natürlich nicht das es keine Neonazis gäbe. Aber nicht in der Größenordnung der Gewalt, wie es sich die Grünen wünschen. Die Grünen sind nicht minder bipolar wie der Islam, den sie chauffieren. Aber bei beiden ist es Berechnung.

Oder werfen wir einen Blick auf die NVA der DDR. Nationale Volksarmee, ein Name mit Bezug auf Nation und Volk. Die militärischen Traditionen waren urpreußisch und die Uniform eine glatte Kopie der Wehrmacht, nur die Symbole änderten sich. Selbst dieser sehr effektive Stahlhelm des DDR-Heeres, war noch eine späte Entwicklung der Wehrmacht. Die NVA war da weitaus weniger entnazifiziert, als die Bundeswehr.

Auch muss ich immer wieder lächeln über die Leute, die sich über die Kriegstreiber der früher Pazifistischen Partei wundern. Die Grünen waren nie eine pazifistische Partei, es gab lediglich Grünen-Politiker die pazifistischen Standpunkte vertraten. Ebenso findet sich das Gegenteil. Diese Partei, die so viele ehemalige Terroristen, Straßenschläger, asoziale Gewalttäter und RAF-Befürworter integrierte, hat ein sehr viel größeres Gewaltpotenzial als etwa die NPD.

Und gegenwärtig, als blindwütende Islamisierungspartei, stellen sie sich (ihrer irrtümlichen Ansicht nach) ihr eigenes Heer auf. Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen, auf Behauptung von Susanne Zeller-Hirzel, letzte Überlebende der Weißen Rose (Widerstandsgruppe im “Dritten Reich”):

„Wir wollen, dass ganz Deutschland islamisch wird."

M. Walid Nakschbandi, Muslim, “Deutscher” afghanischer Herkunft und Geschäftsführer der Fernsehproduktions- firma AVE:

„Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.“

(http://www.verteidigt-israel.de/MWalid%20Nakschbandi.htm)

Cem Özdemir:

„Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, werden wir mit unserem Verstand schaffen.”

(Cem Özdemir während des Bundestagswahlkampfes 1998 in einem Pressegespräch mit der türkischen Zeitung Hürriyet in München, zitiert in: Die Welt, 10.09.1998 und Focus, 38/1998)

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!


siehe auch:
Warum die deutsche Linke den Islam unterstützt

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