Sonntag, 24. Mai 2015

Franz Josef Strauss hatte Recht

Seit Jahrzehnten wird dem deutschen Volk eingetrichtert: Multi-Kulti ist toll, Diversity ist der Heilsbringer, selektive Zuwanderung ist Faschismus, kein Mensch ist illegal, Leitkultur ist Faschismus, überdurchschnittliche Gewaltkriminalität bei bestimmten Ethnien ist ein Problem der Willkommenskultur, die Gegenbeispiele sind "Pseudowissenschaftlich", jede Kultur ist gleich gut und gleich integrierbar, wenn es den Deutschen nicht passt, dann sollen sie doch auswandern, wir brauchen auch Ausländer, die sich in unseren Sozialsystemen wohlfühlen und so weiter im geistigen Dünnschiss der Grünen.

Kann man da erwarten, dass genau diese Politiker und Schreiberlinge heute anerkennen, dass hier vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas nicht so ganz richtig war? Dass auch seit Muddis Feststellung in 2005, dass Multi-Kulti gescheitert ist, sich nichts geändert hat? Wohl kaum!

Es knarrt natürlich auch im Gebälk. Das die Muslime "Juden ins Gas" schreien, damit kann man ja leben, aber dass die Neonazis da mit schreien, das geht ja gar nicht! Da müssen wir jetzt erst mal einen Joint drüber rauchen, nachdem wir die Zigarette verboten haben und dann sehen wir weiter. Lösung: Antisemitismus ja, aber bitte ohne Zustimmung der Nazis. Die sind ja pfui!

Was gut und böse ist,  richtig oder falsch, wird allein vom rot-grünen Meinungsfaschismus bestimmt, wie es der Imam mit haram und halal tut.

Bleiben noch Menschenrechte und religiöse Verfolgung, Ermordung, Versklavung und die restliche Terrorklaviatur des Islams! Achtung! Gefahr! Das darf man ja nicht sagen, denn das hat alles nichts mit dem Islam zu tun! Gut, die IS behauptet, dass sie die wahren Moslems sind, denn immerhin leben sie das Leben des Propheten nach und wollen die Staatsform der Scharia einführen. Aber, das ist natürlich falsch, sagen die Islamexperten von rot-grün, denn nur die friedlichen Gemüsehändler und Dönerverkäufer sind die wahren Moslems.

Aber warum war das eine noch mal falsch und das andere richtig? Weil Letztere den Koran nicht wörtlich nehmen oder nur Teile davon? Also weil jemand nur 20% des Koran gelten lässt, entgegen der Auffassung der Gelehrten, der ist ein wahrer Moslem und die anderen, die ihn zu 100% internalisieren, sind KEINE Moslems? Also weniger Koran = mehr Moslem?? Kann man verstehen, wenn man den obigen Konflikt auflösen will, muss man aber nicht! Wer denn der ein wahrer Kommunist, der sagt ein bisschen von dem was Karl Marx sagte, ist ja o.k., aber viel Marxismus halte ich nicht aus? Na dann wäre der ja ein besserer Kommunist als Ernst Thälmann und der war in der heutigen deutschen Sprache eher ein Straßenschläger, also Hooligan.

Im übrigen Karl Marx und Friedrich Engels hassten den Islam,  als etwas Reaktionäres und Primitives. Der letzte Punkt wird natürlich noch absurder, wenn man sich fragt, ob in den Augen der Grünlinken ein "guter" Moslem der ist, der friedlich und gesetzestreu ist? Was ist mit denen, die zwar keine Lust auf Vergewaltigung, Köpfen und die ganzen anderen Hobbys hat oder zu alt dafür ist, der das aber grundsätzlich gut findet? Was ist mit denen, die friedlich arbeiten, aber die westliche Kultur und ihre Freizügigkeit hassen? Was ist mit denen die für IS spendet? Was ist mit denen, die lieber ihre Tochter töten, als sie mit einem Nicht-Muslim zusehen - hier fällt auf, dass es so etwas bei Buddhisten, Chinesen, Vietnamesen, Franzosen, Griechen noch nicht gab? Was ist mit denen, die zwar friedlich ihr Gemüse verkaufen, aber am Wochenende in der Moschee die Scharia und den Gottesstaat predigen, die uns als Kuffar ansehen, als Minderwertige?

Diese Fragen werden von den Grünlinken erst gar nicht gestellt, weil sie nicht ins Weltbild passen. Es wird ausgeblendet und als nicht existent propagiert. Das Thema ist für die Grünlinken heikel, ein Minenfeld. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, dass hier so wenig Solidarität kommt.

Die Rechte hingegen, die als faschistisch diffamiert wurde, die durch den Linksruck der Politik praktisch schon rechtsradikal "aussah", die hat diesen Ballast nicht. Sie tendiert ohnehin dazu nicht den Menschen zu verbessern, sondern Institutionen zu schaffen, die den Schwächen des Menschen gerecht werden, ihre negativen Effekte zügeln. Sie betrachtet nicht jede Zuwanderung per se als gut, nicht jeden Menschen per se als gut oder Opfer seiner Umwelt, sie verlangt Selbstverantwortung und, da Verantwortung und Entscheidungsfreiheit untrennbar verbunden sind, gibt sie dem Individuum Freiheit! Sie ist damit eine Nicht-Ideologie, denn sie regelt nicht, sie lässt gewähren.

Sie ist damit aber auch wesentlich sensibler, wenn genau diese Freiheit eingeschränkt wird, wenn Ideologen oder religiöse Fanatiker unisono die Gutmenschendiktatur oder den Gottesstaat einführen wolle, ob mit Gewalt oder Subversion ist egal. Das die "Rechte" dieses Thema nun besetzt hat, macht es für grün-links umso schwerer nun noch auf den Wagen aufzuspringen. Sie werden sehen, dass sie aus dieser Richtung eher Widersacher finden werden, die Sie für ihre Entgleisung geißeln, sie aber nicht verurteilt sehen möchten!

Hätten 1933 alle Gegner des Faschismus, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, gegen Adolf Hitler opponiert, hätten wir ihn nie bekommen! Dann können wir uns mit demokratischen Mitteln streiten, welche Richtung innerhalb des demokratischen Spektrums wir einschlagen wollen! Angeblich ist ja entscheidend, was hinten rauskommt. Das angesichts dessen, was da rauskommt, auch das, was vorne reingesteckt wird, nicht ganz koscher sein kann, war uns ja auch schon immer irgendwie klar. Und so überraschte es uns ehrlich gesagt nicht im geringsten,  zu erfahren, dass rot-rot-grüne politische Meinungsbildung in Form eines politischen Dämmerschoppens in einer Bahnhofskneipe stattfindet.

Na dann Prost! Noch 'nen Bierchen? fragen die Nihilisten der Sopos. Im Anschluss eine Sammlung verschiedener Texte zur rot-grünen Politik, die nicht zusammenhängend sind und daher auch einzeln gelesen werden können. Es sind satirische Zeitdarstellungen über die Situation in Deutschland.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen