Dienstag, 5. Mai 2015

Der Judenmord ein sozialistisches Muss

Ich möchte hier nicht über die 6 Millionen Toten Juden des Dritten Reiches sprechen, das Thema ist bekannt. Ebenso bekannt ist das Schlagdraufargument, das sich die Linken damit verbinden. Sie, die im ständigen Kampf gegen Rechts, das deutsche Volk belehren wollen. Die letzten beiden Diktaturen in Deutschland waren sozialistisch, was also soll der Kampf gegen Rechts bringen? 

Was uns deutsche Linke nicht erzählen werden, ist ein Ereignis aus dem beginnenden Sowjetreich. 

Im Zuge der Oktoberevolution 1917 erhielten die Juden kurzzeitig eine kulturelle Autonomie, die jedoch schon bald wieder abgeschafft wurde. Besonders litten die Juden unter dem Bürgerkrieg, der vielfach zu antijüdischen Pogromen führte, vonseiten der Kommunisten organisiert. 

Das Ganze gelangte 1919 in der Ukraine zu einem Höhepunkt. Das war noch vor Stalin geschehen und kann nicht mit der Universalerklärung "Einzelfall" abgetan werden. 

Die Kommunisten ermordeten in den organisierten Pogromen, bis 1935 sechs Millionen Menschen, darunter viele Juden meist in der Ukraine. Alles war geplant gegen die Juden als reaktionäre Kräfte. 

Die Kommunisten hatten stets Probleme mit der unruhigen Ukraine und glaubten das auf die Juden zurückführen zu können. Die Toten verrechneten die Kommunisten als Kriegsopfer. Das aber hatte nichts damit zutun, war aber eine gängige Methode. Stalin ließ auch die 5 Millionen Soldaten der Roten Armee, die in dt. Kriegsgefangenschaft gerieten, für im Krieg gefallen erklären und in sowjetische Konzentrationslager verschleppen. Wenn der dt. Linke widerstrebend davon reden muss, benutzt er das Wort Gulack, um zu sagen "Das war ja alles halbsoschlimm! Eher ein Feriencamp." (vgl.: Wer erfand das Vergasen?) Nach dem Tode Stalins entließ man die letzten Überlebenden stillschweigend, es waren um die 20 000. 

Der Tod von Millionen Juden in der UdSSR ist kein Thema für Deutschlands Linke, da es die verlogene Ideologie offenbart. (vgl.: Und wenn sie in der Sowjetunion Juden ins Gaskammern stecken...) Und das sich Toter nur bedient werden, wenn es ihnen einen Vorteil bringt. 

Das die Einstellung der Linken in der DDR, von der UdSSR besetzt, eine andere war, ist reines Wunschdenken. 8 Jahre nach Auschwitz plante man dort ein Judenpogrom.

In der DDR waren antisemitische Klischees Teil der Propaganda gegen den Kapitalismus. Führende Journalisten wurden nahtlos von Autoren für SS-Blätter zur Elite der DDR. (vgl.: Mythos von der entnazifizierten DDR

Die Säuberungen in der UdSSR hatten ihr Pendant in einer antisemitischen Kampagne in der DDR. Viele der antisemitischen Muster haben die DDR-Zeit überlebt. Er gibt eine bemerkenswerte Kontinuität des Antisemitismus von der Nazi-Zeit bis zum Ende der DDR - und darüber hinaus, wird heute bei der Linken weitergeführt. 

siehe dazu:

Das Problem wurde sogar von Gregor Gysi kritisiert, aber seine Genossen ignorierten ihn. Traditionell, genauso wie die Sektenartigen Linken der BRD, unterhielt die DDR harmonische Beziehungen zu den Arabern Palästinas. Alle terroristischen Gruppen, PLO, Hamas, Muslimbruderschaft, Hizbollah-Versteher gaben sich ihr Stelldichein in Berlin. 

Der ganze sogenannte Zentralrat der Muslime in Deutschland, eine subversive Kopie des Zentralrats der Juden, besteht aus islamischen Vereinen, die von der Muslimbruderschaft gegründet und finanziert wurden. 

Dahingegen unterhielt die DDR keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Dem lag zugrunde die Motivation des linken Antisemitismus, wie zuvor erklärt. 

Die Juden wurden als Garantien der Reaktion gesehen. Der Wunsch Israel zu zerstören, war genauso stark ausgeprägt, wie der nach der Zerstörung der BRD, als das Produkt der US-Zionistischen Verschwörung. Heuchelnd gedenkt man aber alljährlich den ermordeten Juden. 

Diese Politik war in der BRD genau andersherum. Hier galt es dann als chique sich auf die Seite der Palästinenser zustellen, wenn man gegen das Establishment der BRD war. 

Die Terroristen der RAF fühlten sich in der DDR ebenso wohl, wie im Nahen Osten. Genauso wie die Araber erkannte man bei den Linken die Kunst der Instrumentalisierung vom Leid. Es gab eine hasserfüllte Politik gegen Israel, die ganz offen und sehr gekonnt alle bekannten antisemitischen Klischees bedient. Vieler dieser Denkweisen finden sich bis heute bei den Linken wieder: Antisemitismus und Kapitalismus-Kritik gehören in der Geschichte des linken Diskurses zusammen. 

Letztlich läuft die Erklärung immer auf dasselbe hinaus. Mit ihrem "Schuld ist der Jude“ (sagt Araber und der Nazi) und der angebliche Antipol, der sich mit dem Araber zwar identifizieren will, nicht aber mit dem Nazi, sagt: "Schuld ist der Zionist." Die Begriffe sind willkürlich austauschbar, gibt aber dem linken Israelkritiker, die Chance ein Hintertürchen offen zu lassen: "Es muss doch möglich sein berechtigte Kritik zu äußern, ohne als antisemitisch zu gelten. Ich spreche ja nicht von allen Juden, nur von den Zionisten!" (So Jutta Ditfurth zu mir.) Hand aufs Herz, wer hört das Wort Zionist und denkt nicht Jude? 
Die Protokolle der Weisen von Zion sprechen also nur von Zionisten, nicht Juden? Und der Ursprung dieser Fälschung ist auch in der linken Bewegung. 

Kritik an Israel muss gewiss möglich sein, aber in einer Form die zu 99% der von Mein Kampf gleicht? Aussagen wie "Schuld ist der Zionist" produziert die unterschwellige Nachricht: Hitler hatte wohl irgendwie schon etwas recht gehabt. Aber natürlich hat man mit Hitler nichts zu tun, das ist ja das komplette Gegenteil!

Und im übrigen bin ich der Meinung, dass die sozialistische Bewegung zerstört werden muss!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen